Leserbriefe

3 Jahre Dauerfeuer auf die FDP ist genug!

Leserbrief von Fridolin v. FrankenbergFridolin v. Frankenberg hebt die Leistungen der FDP hervorSeit der Bundestagswahl 2009 gehört es zum guten journalistischen Ton, bei jedem Bericht über die FDP, gegen diese Partei einen mehr oder weniger ironischen Seitenhieb zu formulieren. Es ist ja schön, dass eine große Meute von Radio- und Fernsehjournalisten mit dieser Jagd auf eine kleine Partei Einfluss auf die veröffentlichte Meinung und wahrscheinlich auch die Wählergunst nehmen kann.

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Leistung würdigen

Leistung muss gewürdigt werdenLeistung muss gewürdigt werdenIch schreibe ihnen diesen Brief, um ihnen darzulegen, warum ich dankbar für ihre Partei bin und für die Werte die sie vermittelt. Es ist mir ein persönliches Anliegen, zu zeigen, dass es trotz schlechten Wahlergebnissen immer noch viele Menschen gibt, die hinter Ihnen und den Idealen der FDP stehen und die darauf bauen, dass diese auch weiterhin bestehen bleiben und sie auch in Zukunft die Kraft haben dafür einzutreten. Von Samuel Burkart mehr

Wertvolle Einblicke

FamilieInteressante und wertvolle Einblicke in das Denken der Gesellschaft hat mir der Beitrag über den deutschen Wertemonitor gegeben. Ich wurde durch Ihren Beitrag angeregt, mir das Buch aus dem Liberalen Institut zu besorgen. Ich kann es als Lektüre nur empfehlen. Dann werden viele Entscheidungen, die derzeit getroffen oder blockiert (Stuttgart 21) werden, verständlicher. Ein Rückgang der grundlegenden liberalen Werte wie Toleranz, Weltoffenheit, Leistungsbereitschaft und Wettbewerb macht deutlich, dass den Menschen die Sicherheit derzeit deutlich wichtiger ist. Die Studie zeigt auch die Ursachen dieser Entwicklung auf. Herzlichen Dank, das hat mir sehr geholfen.

Peter Krasnick, Stuttgart

Mehr Neumitglieder zeigen

Den Schritt in die FDP zu wagen ist bestimmt vielen jungen Leuten im Sommer 2009 leichter gefallen. Hier jubelten alle den Liberalen zu. Wir haben viel Unterstützung erfahren und in der Folge ein historisches Wahlergebnis bei der Bundestagswahl eingefahren. Wer jetzt in die FDP geht, wenn der Partei der Wind kräftig ins Gesicht bläst, der muss schon viel Idealismus und Standhaftigkeit mitbringen. Das von Ihnen interviewte Neumitglied ist so ein Beispiel. Glückwunsch zu dem tollen Interview. Wenn wir mehr solche Neumitglieder hätten, wäre mir um die Zukunft der FDP nicht bange. Ich würde mich freuen mehr über die Beweggründe von jungen Menschen zu erfahren, die jetzt das FDP-Parteibuch in der Tasche haben.

Manuela Wendenbach, Hannover

Armutszeugnis für uns

WeltWir können natürlich nicht auf den Nachbarn Polen verzichten. Aber – die baltischen Staaten sind ein Pulverfass. Wir waren nach der Wende so lahm, dass die Angelsachsen und die Skandinavier viel eher und mächtiger den Fuß in der Tür hatten. Der Hang zu Deutschland ist verhalten, alleine die Suche nach Arbeit und Einkommen kann das leicht anders beeinflussen. Wir lösten in Litauen das Goethe-Institut auf. Das ist ein Armutszeugnis. In den Schulen und Hochschulen ist Englisch die Sprache, nicht die Deutsche. Wer in Warschau studiert hat, der hat zum Studienort eine gewisse Neigung aus Erinnerung und den alten Kontakten.

Herbert Dirksen, Dötlingen

Katja Suding tut gut

Katja Suding – ein offenes, frisches Gesicht. Das tut der FDP gut und bringt neuen Schwung in den oft trögen Wahlkampf. Ich wünsche den Hamburgern alles Gute und ein hervorragendes Wahlergebnis.

Mechthild Brandner, Ulm

Respekt für offene Diskussion

Ich finde es bemerkenswert, dass sich eine politische Partei in Deutschland traut, ihr künftiges Parteiprogramm im Internet zu diskutieren. Schon während der Bundestagswahl habe ich diese Chance genutzt, doch war das bei einem Wahlprogramm für mich nachvollziehbar. Ein Grundsatzprogramm einer Regierungspartei ist da schon eine andere Hausnummer. Respekt. Ich werde auch die kommenden Wochen nutzen, um vor allem im Bereich „Lebendige Demokratie“ meine Ideen zu mehr Öffentlichkeit und Transparenz im Parteienleben einzubringen.

Marvin Panthers

Klares Signal für Olympia

München 2018 – ein klares Signal. Vielen Dank dafür. Ich freue mich auf attraktive und erlebnisreiche Tage in meiner Heimatstadt und hoffe, dass Deutschland seinem Ruf als guter Gastgeber gerecht werden kann. Es ist gut, dass die FDP hier ein klares Signal gesetzt hat.

Torsten Pilgersen, München

So lösen wir die Misere nicht

Arzt und PatientinDer Patient muss oftmals wieder und wieder in der gleichen Sache zum Arzt? Weil der Herr Doktor sich in der Diagnose irrt; am Gebührensatz laboriert oder zwischen den Pharmarabatten herumdoktert. Können wir so miteinander umgehen? In diesem Stil löst sich die Misere der leeren Kassen nicht. Wenn die „Solidarversorgung“ strittig ist, dann ist es auch die „Solidargemeinschaft“! Streichen wir den Begriff Arbeitgeberbeitrag. Dann können wir auch den Begriff „Versichertengemeinschaft“ der Krankenkassen streichen. Und die überzähligen Kassen gleich mit.

Günther Hammer, Stuttgart

Großer Dank für das Vorwort

Herzlichen Glückwunsch und großen Dank an Herrn Lindner für sein Vorwort in elde 1/2011! Die Zusammenfassung und Darstellung dessen, was liberale Politik ist und was die FDP anstrebt, könnte kaum einprägsamer und überzeugender vermittelt werden. Vor allem der dritte Absatz des Vorworts verdient es, weit über die Veröffentlichung in elde hinaus in möglichst vielen Medien den Wählern bekanntgemacht zu werden.

Gerd Evers, Göppingen

Nicht locker lassen

Bildung KlasseEndlich mal ein Streitgespräch in der elde, das den Namen auch verdient hat. Über die Zukunft des Bildungssystems kann man trefflich streiten, allein es fehlt die Konsequenz. Letztendlich sind nach wie vor die Länder zuständig und die Föderalismusreform hat das noch unterstrichen. Was helfen also kluge Ratschläge und konstruktive Ideen, wenn in der Bildung in Deutschland jedes Land machen kann, was es will. Zwar ist im Koalitionsvertrag eine Bildungspartnerschaft festgeschrieben, aber Papier ist geduldig. Wir sollten hier gemeinsam mit den Ländern nicht locker lassen.

Manfred Pauleski, Essen