Wachstum

Mehr Chancen im Ausland für den Mittelstand

Chinesische Wirtschaftsmetropoloe ShanghaiDie FDP-Fraktion will die Exportchancen nach China für deutsche Mittelständler weiter verbessernDie deutsche Wirtschaft exportiert so viele Waren nach China wie noch nie. Um dieses Potential noch stärker auszuschöpfen, müssten Handelshemmnisse weiter abgebaut werden, forderte FDP-Mittelstandssprecherin Claudia Bögel. Die Liberalen stellen sich daher hinter die Exportoffensive der Bundesregierung. In einer "aktiven Außenwirtschaftspolitik" sieht Bögel einen "zentralen Baustein für mehr Wachstum und Wohlstand".

Im vergangenen Jahr haben Deutschland und die Volkrepublik Waren im Wert von 140 Milliarden Euro ausgetauscht - ein neuer Höchststand. "Damit gehört China zu den wichtigsten Exportmärkten für den deutschen Mittelstand und bietet enorme Chancen für expandierende Unternehmen", sagte Claudia Bögel, die sich bei der FDP im Bundestag um die Belange mittelständischer Unternehmen kümmert.

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China wird Hauptabnehmer europäischer Waren

Claudia BögelClaudia Bögel Der Trend wird voraussichtlich auch in diesem Jahr anhalten. Nach Einschätzung des EU-Repräsentanten in Peking, Klaus Ederer, kann das Reich der Mitte 2012 der größte Abnehmer europäischer Waren werden. Die deutschen Ausfuhren nach China wuchsen um 20 Prozent und nehmen damit inzwischen einen ähnlich hohen Anteil wie die Exporte in die USA ein, haben die Analysten der Hessisch-Thüringischen Landesbank (Helaba) ausgerechnet.

Noch gebe es aber zahlreiche Hindernisse bei Exporten und direkten Investitionen ins außereuropäische Ausland, erklärte FDP-Politikerin Bögel. Daher übernimmt das Bundeswirtschaftsministerium Kredit- und Investitionsgarantien und setzt sich für den Abbau von Handelsschranken ein. Diese erfolgreiche Offensive findet die volle Unterstützung der FDP-Fraktion, damit "noch mehr kleine und mittlere Unternehmen als bisher ihre Chancen in China und auf anderen Auslandsmärkten realisieren".

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