Katja Suding
Katja Suding will die berufsbildenden Schulen voranbringen
Bildung Berufsausbildung

Berufsbildende Schulen fit für die Zukunft machen

07.12.2017

Die Kultusministerkonferenz (KMK) sieht die beruflichen Schulen in Deutschland vor massiven Herausforderungen. "Die Lage an vielen berufsbildenden Schulen ist desolat", bemängelt FDP-Partei- und Fraktionsvize Katja Suding. Dabei seien die Berufsschulen der Motor für die wirtschaftliche Entwicklung von Mittelstand und Wirtschaft. Suding fordert deshalb das Ende des Kooperationsverbots in der Bildung, damit der Bund finanziell mit anpacken kann.

"Jeder Unternehmer und Handwerker ist auf hochwertige Bildung in den Berufsschulen angewiesen", unterstreicht Suding. Für die Zukunftsaufgaben wie Digitalisierung und Integration werde aber viel zu wenig investiert. Selbst für längst überfällige Sanierungen und die Sicherung der Unterrichtsversorgung fehlten den Ländern die Mittel.

"Deshalb fordern wir Freien Demokraten, dass der Bund Länder und Kommunen endlich bei der Bildungsfinanzierung unterstützen kann", erläutert die FDP-Vize. "Wir brauchen deutlich mehr Investitionen in die Bildung. Dafür muss das Kooperationsverbot fallen." Das Konzept 'Berufliche Bildung 4.0' dürfe nicht dasselbe Schicksal erleiden wie der erfolglose Digitalpakt der Großen Koalition, mahnt Suding. "Zudem wollen wir eine Exzellenzinitiative für die berufliche Bildung, um die Innovationsfähigkeit der berufsbildenden Schulen zu stärken und sie fit für die Zukunft zu machen."