Glasfaser und Breitbandausbau
Eine Investition in die Digitalisierung würde das Wirtschaftswachstum beschleunigen
Digitalisierung Fremde Federn

Lesetipp: Deutschland muss schneller werden

13.01.2017

Die Digitalisierung hält überall Einzug - in der Arbeitswelt wie im Privatleben. Längst gilt die Digitalisierung als globaler Wachstumstreiber Nummer eins. Doch Deutschland belegt bislang nur einen Mittelfeldplatz. Deutschland drohe, digitales Entwicklungsland zu werden - sagt auch die Kanzlerin. Sollte das Tempo bei der Digitalisierung beibehalten werden, sehe sie für Deutschland schwarz. Wie sich das ändern lässt, haben Annett Witte und Steffen Hentrich aufgeschrieben.

Die beiden Experten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit meinen: "Eine zuverlässige und moderne Infrastruktur ist entscheidend für das wirtschaftliche Wohl eines Landes und seiner Bürger. Doch Deutschland verpasst beim Ausbau schneller Netze den Anschluss."

Bildung wird zum Nadelöhr

Vor allem beim Breitbandausbau hat Deutschland Aufholbedarf. Laut OECD-Statistik verfügten knapp 37 Prozent aller Einwohner im Jahr 2015 über einen schnellen Breitband-Festnetzzugang zum Internet, auf 100 Einwohner kommen gut 65 mobile Breitbandanschlüsse.

Aber auch in der Aus- und Weiterbildung stehe Deutschland noch am Anfang, so die Autoren. In den Schulen verzichten 45 Prozent der Lehrer wegen mangelnder IT-Ausstattung auf den Einsatz digitaler Medien. Die IT-Ausstattung an deutschen Schulen befindet sich auf dem Stand von 2006.

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