Bettina Schiller steht an der Spitze der Bremer FDP

Die FDP Bremen hat am Wochendende auf einem ordentlichen Parteitag einen neuen Landesvorstand gewählt. Bettina Schiller ist die neue Landesvorsitzende. Der bisherige Landeschef Thore Schäck hatte nicht mehr kandidiert.

Bettina Schiller und Ole Humpich
Bettina Schiller leitet künftig die Bremer FDP. Ihr zur Seite steht Ole Humpich als Generalsekretär.

Bettina Schiller leitet künftig die Bremer FDP. Die Unternehmerin erhielt auf dem Landesparteitag 35 von 60 Stimmen. Sie setzte sich gegen drei weitere Kandidaten durch und wird die FDP nun für die Bürgerschaftswahl in einem Jahr aufstellen. 

„Es ist ein besonderes Gefühl, als erste Frau an der Spitze der FDP Bremen zu stehen – und zugleich eine große Verantwortung“, sagte Schiller. „Ich will eine mutige FDP, die unbequeme Themen klar anspricht und entschlossen handelt.“ Unternehmen müssten entlastet, die Polizei gestärkt und ausländische Straftäter schneller abgeschoben werden.

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Bremen braucht eine liberale Kraft

„Wir haben nur noch ein Jahr bis zur Bürgerschaftswahl. Bis dahin werden wir um jede Stimme kämpfen“, unterstrich sie nach der Wahl. Dabei gehe es nicht darum, alles neu zu erfinden. „Wir haben ein starkes Team, eine engagierte Fraktion und viele motivierte Mitglieder. Auf dieser Basis werden wir unseren Kurs konsequent fortsetzen. Bremen braucht eine liberale Kraft, die zuhört, Probleme ernst nimmt und Lösungen liefert“, so Schiller. 

Die Herausforderungen lägen auf der Hand: „Wirtschaft, Verkehr, Innere Sicherheit und Bildung. Wir müssen Unternehmen entlasten, statt mit Steuern und Auflagen zu belasten. Wir müssen Mobilität ermöglichen, statt Autofahrer auszubremsen. Wir müssen Kriminalität konsequent bekämpfen, die Polizei stärken und ausländische Straftäter schneller abschieben. Und wir müssen dafür sorgen, dass Leistung wieder anerkannt wird – angefangen in unseren Schulen. Für diese Themen stehe ich. Und dafür werde ich kämpfen.“

Der bisherige Landeschef Thore Schäck hatte nicht mehr kandidiert. Das sei eine strategische Entscheidung, sagte der FDP-Politiker vorab, der sechs Jahre lang an der Spitze der Bremer Partei stand. Er wolle sich vor der nächsten Wahl ganz auf seine Rolle als Fraktionsvorsitzender konzentrieren.

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