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Marie-Agnes Strack-Zimmermann zu Gast bei Maischberger
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Heute: Strack-Zimmermann zu Gast bei Maischberger

18.10.2017

An der Migration könnte sich die Bildung einer schwarz-gelb-grünen Bundesregierung entscheiden. Kommt es unter "Jamaika" zur historischen Zäsur und erklärt die Politik Deutschland zum Einwanderungsland? Oder wird eher die umstrittene, von der CSU lange geforderte "Obergrenze" durch die Hintertür eingeführt? Das diskutiert Sandra Maischberger am Mittwoch ab 22:45 im Ersten unter anderem mit FDP-Vize Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Kommen mit einem Einwanderungsgesetz endlich klare Regeln für die Migration? Spielen auch Integrationschancen eine Rolle? Kommen dann mehr Zuwanderer, vor allem mehr qualifizierte Zuwanderer, die der deutschen Wirtschaft helfen? So lautenein paar der Fragen, die von CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, Grünen-Politiker Volker Beck, Migrationsforscher Ruud Koopmans und Sevim Dagdelen von der Linken beantwortet werden sollen.

Die Position von Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist klar: Sie fordert ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild, in dem nach einem Punktesystem entschieden wird, wer ins Land kommt. "Auch Flüchtlinge können sich natürlich bewerben, sofern sie die Sprache gelernt haben und bereit sind, sich zu integrieren." Deutschland gehe es gut, aber wir brauchen Fachkräfte im Handwerk, in der Pflege, in den Kliniken, wenn wir den Wohlstand aufrechterhalten wollen, glaubt die stellvertretende FDP-Parteivorsitzende. Die ehemalige Bürgermeisterin von Düsseldorf befürwortet den Familiennachzug für Flüchtlinge. "Wenn sie in einer Familie leben, in einem geordneten Umfeld, ist die Integration natürlich viel einfacher", sagt Marie-Agnes Strack-Zimmermann.