Familie über Papieren
FDP will Beschäftigte wieder entlasten
Steuern Solidaritätszuschlag

Union und SPD wollen die Beschäftigten nicht entlasten

21.08.2017

Im Juli sind die Steuereinnahmen stark gestiegen, um mehr als neun Prozent legten die Einnahmen im vergangenen Monat zu. Insgesamt nahmen Bund, Länder und Gemeinden laut Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums vom Montag auf 52,84 Milliarden Euro zu. Für FDP-Präsidiumsmitglied Volker Wissing zeigt das: "Eine Entlastung der Beschäftigten ist weniger eine Frage der Finanzen, als vielmehr des politischen Willens." Bei der FDP sei der vorhanden, bei Union und SPD nicht.

Der Union wirft er vor, an den bestehenden Verhältnissen nicht rütteln zu wollen. "Und die SPD will lieber mehr Geld ausgeben, als auch mal an die Beschäftigten zu denken", erläutert er den Unterschied zu den Freien Demokraten. "Wir wollen die Chance der Rekordsteuereinnahmen dazu nutzen, unser Steuersystem fairer, sozialer und gerechter zu gestalten. Wir wollen den Anstieg der Steuerbelastung im unteren und mittleren Einkommensbereich bremsen, den Solidaritätszuschlag abbauen und die kalte Progression dauerhaft beseitigen", fasst er das Wahlprogramm der FDP kurz zusammen. Die Freien Demokraten sind der Ansicht: "Die Arbeitnehmer sowie Unternehmen im Land haben eine Entlastung verdient und die FDP will sie ihnen zukommen lassen."