Die Freien Demokraten fordern:

Keine Ausweitung der sachlichen Verbote im Bundesjagdgesetz

Eine von 470 Forderungen in unserem Bundestagswahlprogramm.

Sie wollen wissen, warum wir dies fordern? Dies ist aus unserem Wahlprogramm:

"Sicherung der Artenvielfalt"

Wir Freie Demokraten wollen die Zukunft der Artenvielfalt sichern. Dabei setzen wir bevorzugt auf freiwillige Maßnahmen und den eigentumsfreundlichen Vertragsnaturschutz. In diesem Sinne planen wir, die Bundesprogramme „Biologische Vielfalt“ und „Wiedervernetzung“, die in unserer Regierungszeit aufgelegt wurden, weiter auszubauen, um Lebensräume zu erhalten und miteinander zu verbinden. Das Jagdrecht soll weiterhin Vertrauen in die Sachkunde und das selbstbestimmte Handeln von Jägerinnen und Jägern setzen sowie das Recht am Grundeigentum achten. Neben den berechtigten Interessen einer naturnahen Waldbewirtschaftung und der dafür notwendigen Regulierung der Wildbestände wollen wir auch zum Schutz gesunder Populationen räuberische und invasive Arten kontrollieren. Eine Ausweitung der sachlichen Verbote im Bundesjagdgesetz lehnen wir daher strikt ab. Wir wollen eine Fischerei, welche die Bestände erhält und den Natur- und Tierschutz sichert. Dazu soll die Grundschleppnetz-Fischerei beschränkt werden. Allgemeine Angelverbote für die Freizeitfischerei (zum Beispiel in Natura-2000-Gebieten in der Ausschließlichen Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee) halten wir indes für unverhältnismäßig. Das Grundnahrungsmittel Fisch ist durch die Überfischung der Meere gefährdet. Wir sehen in einer modernen und nachhaltig wirtschaftenden Aquakultur einen Schlüssel zur Lösung dieses Problems. Deshalb sollen die Rahmenbedingungen für solche Aquakulturen entbürokratisiert werden.
Machen Sie neu zur Gewohnheit: Unser Newsletter