Schluss mit ideologischer Klimapolitik

Frank Sitta
Frank Sitta fordert international koordinierte Maßnahmen beim Klimaschutz
18.01.2018

Keine nationalen Alleingänge, keine zu ambitionierten Ziele - das sind Kernbotschaften einer umfassenden Klimastudie des BDI. Die Studie der Managementberatung Boston Consulting Group sowie des Beratungsunternehmens Prognos im Auftrag des BDI zeigt, dass nationale Alleingänge beim Klimaschutz extrem teuer sind und letztlich nur wenig bewirken. FDP-Fraktionsvize Frank Sitta sieht die Haltung der Freien Demokraten bestätigt. Es müsse "endlich Schluss sein mit der ideologischen Klimapolitik", fordert er.

Denn: "Sie gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand in Deutschland." Stattdessen seien international koordinierte Maßnahmen notwendig, etwa um den Klimaschutz in den Entwicklungs- und Schwellenländern stärker zu unterstützen. Deshalb forder die FDP-Fraktion eine Weiterentwicklung des Emissionshandels, "weil er die wirksamste Methode ist, den internationalen Klimaschutz zu organisieren", so Sitta. "Klimawandel ist ein globales Problem. Also müssen wir den ideologischen Klima-Nationalismus beenden", sagt auch FDP-Chef Christian Lindner. Die Pariser Klimaschutz-Ziele seien nur zu erreichen, wenn sie in eine internationale Strategie eingebettet würden. Dafür müssten auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, die Versorgungssicherheit und die Frage der Energiepreise mit unter einen Hut gebracht werden.

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