Mitte entlasten:
Update für die Steuerpolitik

Update für die Steuerpolitik
  • Deutschland ist ein Hochsteuerland. Die letzte Steuerreform liegt 15 Jahre zurück.
  • Der Spitzensteuersatz hat sich inzwischen bis tief in die Mittelschicht hineingefressen.
  • Eine steuerliche Reformagenda ist somit mehr als überfällig. Wir wollen Entlastung für private Haushalte, Arbeitnehmer und Unternehmen.

Wir brauchen eine breitflächige Steuerentlastung, vom Mittelstandsbauch bis zum Solidaritätszuschlag, vom Sparerfreibetrag bis zur Grunderwerbsteuer.

- Christian Lindner

Wie können die Steuerzahler entlastet werden? Die Debatte wird durch den Rekordüberschuss im Bundeshaushalt neu befeuert und durch Daten, wonach fast zwei Millionen Deutsche den Spitzensteuersatz von 42 Prozent auf Teile ihres Einkommens zahlen, obwohl sie kein Spitzengehalt verdienen. Damit sich Arbeit wieder lohnt, brauchen wir endlich eine steuerliche Reformagenda. Wir fordern Entlastungen für private Haushalte, Arbeitnehmer und Unternehmen.

Steuerliche Entlastung in den nächsten Jahren ist problemlos möglich. Schon der Blick auf die gesamtstaatliche Steuerquote macht dies deutlich: Der Spitzensteuersatz hat sich inzwischen bis tief in die Mittelschicht hineingefressen. Bei einem Ledigen reicht heute heute ein zu versteuerndes Einkommen von rund 57.000 Euro im Jahr - das 1,5-Fache des Durchschnittsgehalts-, um in den Bereich des Spitzensteuersatzes zu kommen. Das war in den 1960er Jahren der Steuersatz von Millionären. Damals musste man das 18-Fache des verdienen, um in den Bereich zu fallen. Heute ist es der Steuersatz für 4,2 Millionen Menschen, schon für qualifizierte, erfahrene Facharbeiter, für die Ingenieurin.

Wir müssen ambitionierter denken – und uns das Mindestziel setzen, den Bürgern die Hälfte der in Zukunft entstehenden Steuermehreinnahmen zurückzugeben! Dazu wollen wir eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen in den Jahren 2020 bis 2024 umsetzen.

Beschlüsse und Positionen

Flugblätter

Parlamentarische Initiativen

Investieren Sie in die Zukunft.

  • Europa: Eine Ratspräsidentschaft der richtigen Impulse

    • Am 1. Juli 2020 beginnt Deutschlands sechsmonatige Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union. Mit dieser Ratspräsidentschaft kommt große Verantwortung auf uns zu.
    • Die Zukunft des Projekts der Europäischen Union wird maßgeblich davon abhängen, wie Europa durch die Corona-Krise kommt. Deutschland hat die Chance, diese Weichenstellungen entscheidend zu prägen.
    • Wir brauchen eine ambitionierte deutsche Ratspräsidentschaft, die beides ist: Krisen- und Zukunftspräsidentschaft.
  • Konjunkturpaket: Mehr Mut und mehr Zukunftsimpulse

    • Die Große Koalition nimmt 130 Milliarden Euro in die Hand, um die Wirtschaft nach der Coronakrise wieder anzukurbeln.
    • Der jetzige Zeitpunkt und die Dimension des Paketes der Großen Koalition erscheinen angesichts der Herausforderungen angemessen.
    • Wir meinen aber: Für einen echten Neustart für Deutschland brauchen wir einen Dreiklang aus Entlasten, Investieren und Entfesseln.

Newsletter abonnieren