Wahlprüfsteine von "Forum der Doktorandenkonvente Baden-Württemberg"

Fragen:

I. Wissenschaft in Gesellschaft und Politik 1. Auf welche Weise sollten Interessenvertretungen der Promovierenden und Promovierten (wie z.B. Doktorandenvertretung, Mittelbauvertretung) auf wissenschafts- und hochschulpolitische Entscheidungen einwirken können?

Wir Freie Demokraten begrüßen das Engagement von Promovierenden und Promovierten in den Studierendenvertretungen und den Mittelbauvertretungen. Darüber hinaus leisten Promovierendennetzwerke einen wesentlichen Beitrag dazu, die Interessen von Promovierenden zu bündeln und zu artikulieren. Eine weitere Form der Einbringung eröffnen Sprecherfunktionen in Graduiertenschulen. Wir wollen die Hochschulen mit weitreichenden Freiheiten ausstatten, ihre innere Ordnung selbst zu bestimmen und damit auch unterschiedliche Formen der Einbindung von Promovierenden zu gestalten. Wir sind überzeugt, dass letztlich diejenigen Hochschulen wissenschaftlich am erfolgreichsten sind, in denen die Stimmen der Promovierenden Gehör finden.

2. Wie soll öffentlich finanzierte Forschung priorisiert und gesteuert werden? Welche wissenschaftlichen Bereiche und Themenfelder würden Sie finanziell stärken, welche eher zurückfahren?

Wir Freie Demokraten sind überzeugt, dass die Priorisierung der Forschung grundsätzlich von den Hochschulen selbst vorgenommen werden soll. Die im Grundgesetz verankerte Freiheit von Forschung und Lehre verteidigen wir in dem Wissen, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst am besten relevante Forschungsfragen formulieren. Forschung braucht Freiraum, nur so kommen wir voran. Mit neuen Forschungsrichtungen der Grünen Biotechnologie wie dem „Genome-Editing“ wollen wir offen und transparent umgehen. Wir lehnen pauschalisierende Verbote ab und fordern stattdessen eine faktenbasierte, ergebnisoffene Bewertung neuer Technologien. Wir wollen zudem eine technologieoffene steuerliche Forschungsförderung einführen. Dadurch sollen die Unternehmen in Deutschland einen bestimmten Prozentsatz ihrer Personalaufwendungen für Forschung und Entwicklung (FuE) als Steuergutschrift (Forschungsprämie) erhalten. Forschung und Innovationen werden also indirekt über das Steuersystem gefördert. Bestehende Förderinstrumente, wie die Projektförderung mit direkten Mitteln, reichen hier nicht aus. Sie sind vor allem für kleine und mittlere Unternehmen wegen der vielen Auflagen und übermäßigen Bürokratie zu unattraktiv. Die steuerliche Forschungsförderung ist dagegen unbürokratisch, da Projektanträge und Genehmigungsverfahren entfallen. Um Wissen und Fortschritt generieren zu können, müssen Hochschulen gerade auch mit anderen Akteuren außerhalb der Hochschule zusammenarbeiten und insbesondere zusammen forschen dürfen. Die oftmals artikulierte pauschale Forderung nach strikter Trennung von Wirtschaft und Hochschule verneint diese Tatsache und wird von uns Freien Demokraten abgelehnt.

3. Die Aufhebung des Kooperationsverbots (Art 91b GG) im Jahr 2015 erhöht den Einfluss des Bundes auf die Hochschulen. Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Hochschulen und ggf. speziell die Promovierenden und promovierten wissenschaftlichen Mitarbeitenden durch den Bund zu stärken? Soll der Bildungsföderalismus weiter zurückgefahren werden?

Wir Freie Demokraten wollen die Ausgaben für Bildung so erhöhen, dass – gemessen am Staatshaushalt – Deutschland zu den führenden fünf Ländern der 35 Staaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zählt. Die umfassende Modernisierung des Bildungssystems würde Länder und Kommunen allein überfordern. Die Finanzierung muss daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden. Wir setzen uns für eine Absicherung des finanziellen Grundbedarfs der Hochschulen ein, die den Wettbewerb um Studierende anregt. Bildungsgutscheine machen die staatliche Berechnung der Ausbildungskapazität sowie die staatliche Festsetzung von Zulassungszahlen überflüssig. Wenn die Hochschulen für jeden aufgenommenen Studierenden einen Betrag in einer Höhe erhalten, die den Kosten des Studiengangs gerecht wird, dann werden sie so viele Studierende aufnehmen, wie es ihre Kapazitäten erlauben und diese im Erfolgsfall auch ausbauen. Ausreichende Bewerberzahlen, um geeignete Studierende auszuwählen, werden sie nur erreichen, wenn die Qualität des Studienangebots gut ist. Nur bei richtiger Abwägung zwischen Quantität und Qualität wird der Erfolg einer Hochschule nachhaltig sein. Die Qualität des Studiums sollte nicht von der Finanzkraft des Sitzlandes der Hochschule abhängig sein. Um für gute Studienbedingungen zu sorgen, wollen wir einen bundesweiten Fonds errichten. In diesen Fonds zahlt jedes Land nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel ein. Das heißt, der Beitrag eines Landes errechnet sich anteilig aus dem Steueraufkommen und der Bevölkerungszahl. Für jeden eingeschriebenen Studierenden erhält die Hochschule einen Beitrag aus dem Fonds. Das Geld folgt also den Studierenden. So erreichen wir einen fairen Qualitätswettbewerb um Studierende in ganz Deutschland.

II. Promotion und Karriere in der Wissenschaft 1. Aktuell gibt es so viele Promovierende in Deutschland wie nie, ohne dass in gleichem Maße mehr Dauerstellen oder Professuren eingerichtet werden, obwohl viele Promovierende eine akademische Karriere anstreben. Wie wollen Sie mit dieser Diskrepanz umgehen? Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Planbarkeit einer wissenschaftlichen Karriere in Deutschland zu verbessern?

Die steigende Zahl der Promovierenden in Deutschland zeigt das steigende Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten. Auch wenn wir für einen Ausbau der Forschungskapazitäten an den Hochschulen stehen, so ist doch klar, dass nicht jeder Promovierte dauerhaft an einer Hochschule verbleiben kann. Bereits während der Promotionsphase sollen Promovierende daher über ihre unmittelbare Forschungstätigkeit hinausgehende Qualifikationen erwerben können, die ihnen Arbeitsfelder jenseits der Wissenschaft erschließen – sie aber zugleich auch besser auf die akademische Laufbahn vorbereiten. Eine wissenschaftliche Qualifizierung wird in immer größeren Teilen der Wirtschaft wertgeschätzt. Umgekehrt muss es leichter möglich sein, nach der Promotion außerhalb der Wissenschaft arbeiten und anschließend in die Forschung zurückkehren zu können. Insbesondere im angelsächsischen Raum sind die Übergänge durchlässiger als in Deutschland. Je größer die Durchlässigkeit ist, desto leichter können Forscher bessere Arbeitsbedingungen einfordern.

2. Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz wurde mit dem Ziel verabschiedet, die Attraktivität und Planbarkeit von wissenschaftlichen Karrieren zu verbessern. Sehen Sie weiteren Verbesserungsbedarf der gesetzlichen Grundlagen zur Anstellung von Promovierenden und Promovierten und, wenn ja, welchen?

Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wollen wir zum Beispiel durch die Anstellung auf Basis von „Tenure-Track“ unterstützen. Mit diesem Einstellungsverfahren, nach dem auf eine befristete Bewährungszeit eine unbefristete Stelle folgen kann, sollen aber nicht nur bestehende Verträge entfristet werden. Damit sollen auch zusätzliche Möglichkeiten zum Karriereeinstieg und -aufstieg geschaffen werden.

3. Wie sehen Sie das Verhältnis von befristeten Stellen in der Wissenschaft und der häufigen Verbindung dieser Stellen mit Daueraufgaben (z. B. Lehre, administrative und Betreuungsaufgaben)?

Wir Freie Demokraten setzen uns dafür ein, dass die Befristung von Stellen in der Regel der Dauer der Projektförderung entspricht. Grundsätzlich ist gegen das Sammeln beruflicher Erfahrung im administrativen Bereich während der Qualifikationsphase nichts einzuwenden, solange genügend Zeit bleibt, um die eigene wissenschaftliche Qualifikation voranzubringen.

4. Der Frauenanteil nimmt in der Wissenschaft mit fortschreitender Karrierestufe ab, obwohl bei Promovierenden das Verhältnis relativ ausgeglichen ist. Auch im internationalen Vergleich gibt es in Deutschland sehr wenige Frauen, die eine Professur oder vergleichbare Stelle erreichen. Wie möchten Sie damit umgehen?

Wir Freie Demokraten setzen uns für Chancengleichheit von Frauen und Männern ein. Wir wollen,dass jeder Mann und jede Frau passende Rahmenbedingungen vorfinden, um das eigene Potential voll zu entfalten und das Leben nach eigener Vorstellung zu gestalten. Konkrete Möglichkeiten für eine Verbesserung der Chancen von weiblichen wie männlichen Wissenschaftlern, die sich neben ihrem Beruf auch für die Familie engagieren wollen, sehen wir in einer Erhöhung der Zahl unbefristeter Stellen, Doppelkarrieren für Spitzenforscherinnen und -forscher sowie deren Lebenspartner und eine bessere Kinderbetreuung.

5. In der Wissenschaft wird eine hohe Flexibilität und Mobilität gefordert, was sich mitunter schwer mit dem Familienleben vereinbaren lässt. Was wird Ihre Partei für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Wissenschaft tun?

Wir wollen erreichen, dass eine akademische Beschäftigung mit den spezifischen Herausforderungen einer Familie besser vereinbart werden kann. Dazu müssen unter anderem auch mehr Plätze für Kinderbetreuung auch an Hochschulen geschaffen werden. Forscherinnen und Forscher mit Kindern wollen wir darin unterstützen, die Lehrverpflichtungen zu reduzieren und den Arbeitsschwerpunkt für einen gewissen Zeitraum auf die Forschung legen zu können. Auf diese Art können auch Eltern ihre wissenschaftliche Karriere weiter voranbringen. Die Hochschulen wollen wir außerdem dabei unterstützen, Doppelkarrieren für Top-Forscherinnen und -forscher sowie deren Lebenspartner an oder im Umfeld der Hochschule zu ermöglichen.

6. Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung sind auch in der Promotion vor besondere Herausforderungen gestellt. Welchen Handlungsbedarf sehen Sie in diesem Bereich?

Wir treten für bessere Teilhabemöglichkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt und somit auch in der Wissenschaft ein. Menschen mit Behinderung sollen Wahlfreiheit über die individuelle Gestaltung des eigenen Lebens haben. Wir fordern ein Recht auf Leistungen zur Teilhabe, zum Beispiel freie Wahl von Wohnort und Wohnform kostenneutral innerhalb eines vorgegebenen Budgets. Damit jeder selbst über seine Angebote bestimmen kann, wollen wir das persönliche Budget einfach und unbürokratisch nutzbar machen. Mehraufwendungen, die beispielsweise für Arbeitsgeräte und Konferenzteilnahmen erforderlich sind, müssen für Promovierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung übernommen werden.

III. Rahmenbedingungen der Promotion 1. Es gibt verschiedene Formen, wie Promovierende ihren Lebensunterhalt finanzieren. Aktuell leben mehr als 10% der Promovierenden unterhalb der Armutsgrenze. Welche Finanzierungsformen finden Sie grundsätzlich angemessen? Welche Defizite und Chancen sehen Sie in spezifischen Finanzierungs- und Beschäftigungsmodellen für Promovierende in Deutschland?

Die Vielfalt der verschiedenen Finanzierungsformen von Promovierenden sehen wir Freie Demokraten grundsätzlich positiv. Graduiertenschulen, Stellen in der Forschung und der Lehre sowie „externe“ Promotionen über Stipendien und Stellen in der Wirtschaft bieten sehr unterschiedliche Wege, die jeweils eigene Vor- und Nachteile bieten. Mehrere dieser Finanzierungsformen lassen sich miteinander kombinieren, so dass die Zahl der Möglichkeiten noch größer werden. In der Regel muss eine aktive Einbindung in ein Forschungsprojekt oder in den Lehrbetrieb mit der größeren Unabhängigkeit, aber niedrigeren Vergütung eines Stipendiums abgewogen werden. Optimal erscheint eine Kombination aus beidem. Die Flexibilität wollen wir im Interesse der Promovierenden erhalten und ausweiten. Überlegenswert sind beispielsweise die Anhebung von Hinzuverdienstgrenzen bei Stipendien.

2. Zur Lage von Promovierenden mit Stipendium: Werden Sie sich für eine angemessene soziale Absicherung, insbesondere in der Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung, dieser Promovierenden einsetzen? Wie können angemessene Laufzeiten für Stipendien ermöglicht werden, die z. B. die Disputation oder eine Elternschaft mit einschließen?

Die soziale Absicherung von Promovierenden mit Stipendium ist häufig problematisch, sofern sie nicht einer zusätzlichen Beschäftigung nachgehen. Wir wollen prüfen, inwieweit solche Beschäftigungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Wissenschaft erleichtert werden können. Auch eine Anhebung der Stipendiensätze ist überlegenswert, um steigende Kosten insbesondere in der Krankenversicherung aufzufangen. Im Hinblick auf die Zeit von der Abgabe der Dissertation bis zur Verteidigung ist zu prüfen, inwieweit dieser Zeitraum an den Hochschulen verkürzt werden kann. Aktuell umfasst er oftmals mehr als ein halbes Jahr, was nicht im Interesse der Promovierenden liegen kann.

3. Was ist Ihr Standpunkt zur gängigen Praxis, Promovierende bei real voller Arbeitszeit (ggf. plus Überstunden) auf 50 % - 65 % TV-L/TvöD E13 oder daran angelehnten Verträgen/Stipendien zu beschäftigen?

Wir Freie Demokraten treten dafür ein, dass Promovierende, die im Rahmen ihres Vertrags Tätigkeiten durchführen, die nicht unmittelbar ihrer Qualifikation dienen, nicht über die vertraglich vereinbarte Zeit hinaus arbeiten müssen. Auf jeden Fall muss gewährleistet werden, dass Qualifikationsstellen die wissenschaftliche Qualifikation der Stelleninhaber voranbringen und nicht behindern.

4. Wie stehen Sie zum Promotionsrecht für Fachhochschulen?

Forschungsstarke Fachrichtungen an Fachhochschulen sollen das Promotionsrecht erhalten. Darüber hinaus begrüßen wir Kooperationsmodelle zwischen Fachhochschulen und Universitäten in der Promotion. Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen sollen leichter an Universitäten promovieren können als bislang.

IV. Wissenschaftlicher Austausch 1. Welchen Standpunkt vertreten Sie zu Open Access, d. h. dem (kosten-)freien Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und Daten? Sollte öffentlich geförderte Forschung generell öffentlich zugänglich sein? Welche Möglichkeiten (jenseits von Open Access) sehen Sie, um die Zirkulation von Wissen zu fördern und zu erhöhen?

Wir Freie Demokraten fordern den öffentlichen Zugang zu Forschungsergebnissen, die wesentlich aus öffentlichen Mitteln finanziert werden. Deutschland hat starke Köpfe in der Forschung. Damit auch die Allgemeinheit von den Ergebnissen profitieren kann, setzen wir uns für eine Open-Access-Politik ein: Ergebnisse und Publikationen, die wesentlich mit öffentlichen Geldern finanziert wurden, sollen unter Berücksichtigung eines Erstverwertungsrechts auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Wir fordern darüber hinaus die Online-Bereitstellung von Unterrichts- und Lehrmaterialien im Zusammenhang mit der universitären Lehre, sofern keine Rechte Dritter verletzt werden. Die digitale Revolution ermöglicht auch eine Revolution in der Lehre und Forschung. Vorlesungsaufzeichnungen, Livestreams oder Online-Zugänge zu Forschung erlauben es Lehrenden und Studierenden, flexibel und selbstbestimmt Inhalte zu erarbeiten. Wir unterstützen auch innovative Bildungsplattformen nach dem Vorbild der „Open University“, zu der jeder Bürger, unabhängig seines formellen Bildungsgrades, Zugang bekommen soll. Deren Bildungsinhalte sollen in Form von „Massive Open Online Courses“ (MOOCs) online zur Verfügung gestellt werden. Ein standardisiertes Bewertungs- und Zertifizierungssystem soll die Anerkennung dieser Kurse durch Arbeitgeber ermöglichen. Wir wollen außerdem prüfen, inwiefern im Rahmen eines MOOCs erworbene Online-Zertifikate als Studienleistung anerkannt werden können.

2. Für wie wichtig erachten Sie den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft über Forschung und wissenschaftliche Erkenntnisse, auch angesichts von Phänomenen wie „fake news“ oder „alternativen Fakten“? Welche Formen des Austauschs sind hervorzuheben und welche Rolle sehen Sie dabei für Promovierende?

Den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft erachten wir Freie Demokraten für wesentlich. Die aktuellen Diskussionen um „fake news“ und „alternative Fakten“ zeigen, dass Wissenschaft und Gesellschaft teilweise die Fähigkeit des Austausches verloren haben. Zahlreiche Universitäten haben
bereits vor Jahren große Anstrengungen unternommen und Zentren für Wissenschaftskommunikation eingerichtet. Diese Zentren kommunizieren wissenschaftliche Erkenntnisse nach außen und unterstützen Wissenschaftler darin, ihre Ergebnisse für ein breites Publikum verständlich aufzubereiten. Das begrüßen wir nachdrücklich. Promovierende spielen dabei eine besondere Rolle und sollten besonders geschult werden, da aus ihnen die nächste Generation der führenden Forscher hervorgeht. Neue Formate wie Wissenschaftsblogs ermöglichen bereits zu Anfang der eigenen Karriere, eine große Reichweite über die akademischen Kreise hinaus zu erlangen. Es ist zu wünschen, dass dies bei künftigen Einstellungen und Berufungsverfahren eine größere Gewichtung erfährt.

3. Für wie wichtig erachten Sie die Weiterentwicklung des Europäischen Forschungsraums und des Europäischen Hochschulraums? Welchen Beitrag sollte Deutschland dabei leisten?

Spitzenforschung kann heutzutage immer weniger national erfolgen, sondern nur noch international. Als Freie Demokraten unterstützen wir daher den Europäischen Hochschulraum und den Europäischen Forschungsraum nachdrücklich. Je früher Studierende und Forschende international mobil sind, desto leichter fällt ihnen später die wissenschaftliche Karriere.

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