Wahlprüfsteine von "Innocence in Danger - Deutsche Sektion e.V."

Fragen:

1. Das Gerät, das sich heute am häufigsten im Kinderzimmer findet, ist nicht mehr der Kassettenrekorder sondern das Mobiltelefon oder besser das Mini-Internet. 51% der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren besitzen ein Smartphone oder ein konventionelles Handy. Wie denkt die FDP über den Kinderschutz - und welche Schritte plant sie, um Hersteller und Anbieter zu mehr Kinderschutz zu bringen? 2. Was tut die FDP dafür, dass Kinder im Netz nicht mit verstörenden und traumatisierenden Inhalten konfrontiert werden, z.B. Enthauptungsvideos, Pornographie oder ideologische Hassbotschaften? 3. Wie will die FDP verhindern, dass sich (Pädo-) Kriminelle sich Kindern im Netzt nicht mehr nähern können? 4. Wie unterstützt die FDP die Entwicklung sozialer Normen und Werte für ein digitales Zusammenleben? 5. Wie stellt sich die FDP vor, digitale Eltern- und Familienbildung zu etablieren?

Die Fragen werden im Zusammenhang beantwortet.

Die wichtigste Rolle beim Umgang von Kindern mit Medien kommt den Eltern zu. Wir Freien Demokraten wollen diese dabei unterstützen. Dazu gehört von Kindesbeinen an die Vermittlung von Medien- und Methodenkompetenz sowie ein Verständnis von der Funktionsweise informationstechnischer Systeme, künstlicher Intelligenz und Computersprache. Auch in der Fort- und Weiterbildung sind geeignete Angebote für die Stärkung von Medienkompetenz z.B. von Eltern erforderlich. Beim staatlichen Jugendmedienschutz setzen wir Freie Demokraten grundsätzlich auf das bewährte Prinzip der "regulierten Selbstregulierung" bzw. "Ko-Regulierung" durch die Einrichtungen der Freiwilligen Selbstkontrolle. Straftaten z.B. im Internet müssen von den dafür in unserem Rechtsstaat vorgesehenen Behörden und Einrichtungen verfolgt und geahndet werden. Dafür müssen diese finanziell und personell angemessen ausgestattet werden.

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