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Freihandel

Die liberale Welthandelsordnung gerät unter Druck. Protektionistische Tendenzen dies- und jenseits des Atlantik setzen bereits ausgehandelte Verträge und Abkommen aufs Spiel. Dabei hat freier Handel die Welt zusammenrücken lassen. Mehr Chancen und Annehmlichkeiten für mehr Menschen sind die Folge. Abschottung und wirtschaftlicher Nationalismus gefährden jedoch nicht nur die internationalen Strukturen der wirtschaftlichen Freiheit. Denn: Enge wirtschaftliche Verbindungen zwischen Staaten fördern Frieden und Stabilität weltweit.

Wir Freie Demokraten wollen die Chancen des Freihandels nutzen, ohne die hohen Standards hierzulande aufzugeben. Das geht, denn freier Handel sichert Fortschritt und Frieden weltweit. Er schafft Arbeitsplätze und Wachstum, ohne die Staatshaushalte zusätzlich zu belasten. Deshalb setzen wir auf Wohlstand für mehr Menschen durch freien Handel. Handelshemmnisse sollen abgebaut, hohe Standards bei Menschenrechten, Arbeits-, Lebensmittel- und Umweltsicherheit beibehalten werden. Damit eröffnen Freihandelsabkommen auch die Chance, der Globalisierung Regeln zu geben.

Um diese Ziele zu erreichen, wollen wir Freie Demokraten:

  • Ein vernünftiges Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP), von dem die europäischen Verbraucher genauso profitieren wie die Wirtschaft
  • Die Exportchancen der deutschen Wirtschaft durch die Erschließung neuer, aufstrebender Märkte erhöhen und dadurch Arbeitsplätze schaffen, insbesondere auch durch eine intensivere Unterstützung mittelständischer Unternehmen
  • Den wirksamen Schutz geistigen Eigentums auch im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung
  • Die verstärkte Kooperation der Entwicklungszusammenarbeit mit der Wirtschaft