Beschluss des Bundesvorstandes: Wasser ist Wirtschaftsinfrastruktur – Lieferketten sichern, Knappheit intelligent bewirtschaften
Die niedrigen Wasserstände auf Rhein, Donau, Elbe und weiteren Wasserstraßen zeigen, dass die Verfügbarkeit von Wasser zunehmend zu einem wirtschaftlichen Standortfaktor wird. Das aktuelle Niedrigwasser schränkt die Binnenschifffahrt erheblich ein, verteuert Transporte und gefährdet Lieferketten sowie Produktionsabläufe. Gleichzeitig verschärfen regionale und saisonale Wasserknappheiten zunehmend Nutzungskonflikte zwischen Industrie, Landwirtschaft, Energieversorgung, Trinkwasserversorgung, Personenschifffahrt/Tourismus und Ökosystemen. Für uns Freie Demokraten ist das nicht nur eine Frage der Umwelt- und Klimapolitik sowie des Zivil- und Bevölkerungsschutzes, sondern auch eine wirtschafts- und infrastrukturpolitische Modernisierungsaufgabe.