Kreisverband Rendsburg-Eckernförde und Kiel · virtuell · 13.01.2026 · 19:00 Uhr

Veranstaltung zum Grundsatzprogramm der FDP

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Anliegen:

Bedarf an Chancengleichheit/gerechter Bildung/unabhängig von der Herkunft.

ID: 3047
Zu diesem Anliegen gibt es schon 20 Ideen:
  • Verbot von Kopftuch, Hijan und Co an Schulen, Unis und Kindergärten. Schluss mit schleichender Islamisierung dieses Landes. Junge muslimische Mädchen werden durch bewussten Zwang in traditionelle islamische Strukturen gepresst, die ihnen die Freiheit zu einem selbstbestimmten Leben nehmen. Anders ausgedrückt: ihnen wird eine freiheitliche Zukunft gestohlen.

  • Die Talentschulen sollten bundesweit eingeführt werden.

  • Ich denke für einen gerechten Weg von Schule in die Arbeitswelt, aber auch in das Studium ist es von elementarer Bedeutung, dass alle Kinder deutsch lernen, und zwar, noch bevor sie in den regulären Unterricht kommen. Nur so werden sie den Stoff verstehen und auch nur so werden sie sich bestmöglich auf das Arbeitsleben vorbereiten.
    Es ist mir durchaus bewusst, dass dies zwar schon so gewollt ist, doch offensichtlich wird nicht ausreichend daran festgehalten, dazu kann man als größtes Beispiel die Idee von Hendrik Wüst' CDU in NRW nehmen, die soweit geht, dass er meint den Unterricht reformieren zu müssen, weil viele Kinder eben kein Deutsch können.

  • Bereitstellen von gratis Nachhilfe, oder Bezahlung von dieser (für Geringverdiener) vom Staat/Land

  • Kindergärten als (Vor)Schule flächendeckend verpflichtend und kostenfrei machen.

  • Zwei verpflichtende, kostenlose Kindergartenjahre. Dann beginnt die Schulpflicht eben schon mit vier Jahren und wir nennen das auch so.

  • Hochwertige, altersgerechte und flächendeckende ökonomische Bildung ist ein wichtiger Faktor für mehr Chancengerechtigkeit. Finanzielle Bildung darf nicht vom Zufall oder Elternhaus abhängen. Es ist notwendig, sie praktisch zu vermitteln, z.B. in dem man die Lust am Aktiensparen entfacht. Für jedes Kind sollen bis zur Volljährigkeit zehn Euro monatlich steuerfrei am Aktienmarkt anlegt werden. Mit dem Erreichen der Volljährigkeit sollen die jungen Erwachsenen Zugriff darauf erhalten. So erleben die jungen Erwachsenen eine positive Assoziation mit der privaten Altersvorsorge, dem Zinseszinseffekt und können dann über das angesparte Geld frei verfügen, um dieses z.B. in ihre Ausbildung, eine unternehmerische Aktivität oder erneut in die Altersvorsorge zu investieren.

  • Es braucht eine eltern- und familienunabhängige Finanzierung des Studiums. Deshalb ist ein elternunabhängiges BAföG notwendig, das sich aus einem monatlichen Sockelbetrag und einem monatlich anpassbaren, zinsfreien Darlehen zusammensetzt, das erst bei gutem Einkommen und in begrenzter Höhe und Dauer zurückgezahlt werden muss. Das Bildungskreditprogramm, das Schüler und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen durch einen einfachen und zinsgünstigen Kredit individuell und flexibel unterstützt, muss gestärkt werden.

  • Analog zum BAföG muss auch die Berufsausbildungsbeihilfe elternunabhängig, unbürokratisch und digital werden. Die Übergangs- und Berufsvorbereitungsprogramme müssen vereinheitlicht werden, denn die bundesweit über 300 Programme sind ineffizient und verwirren potenzielle Interessenten.

  • Zwingende Vorschule mit Deutschunterricht zur Schaffung von Chancengleichheit zum Schulstart.

  • Kürzungen des BAFöG wie z.Z. der Ampel dürfen nicht vorkommen, wenn dieser Anspruch ernst genommen werden soll. Dass das Bildungsniveau eines Menschen hierzulande stärker als anderswo von seiner sozialen Herkunft abhängig ist, ist unabhängig von "kulturellen" Faktoren in Abwesenheit einer privaten "Stipendienkultur" notwendigerweise finanziell bedingt.

  • Wir führen Talentschulen ein: In den sozial schwächsten Regionen müssen die besten Schulen stehen. Mit einem breiten Ganztagsangebot, öffentlich zugänglichen Makerspace und weiteren Stellschrauben kann man so Bildung für alle, besonders für diejenigen ohne gute Startchancen verbessern.

  • Das Maximalalter der studentischen Krankenversicherung sollte bei einem Vollzeitstudium an das BAföG-Maximalalter gekoppelt werden, sollte dies nicht im Rahmen des Möglichen sein (Gegenfinanzierung usw.), sollten zumindest Studierende, die ihre Hochschulzulassungsberechtigung auf dem zweiten oder dritten Bildungsweg erlangt haben, diese Möglichkeit bekommen.

    Aktuell erhalten Menschen, die ihr Abitur nachmachen seitens der Krankenkassen zwar einen gewissen Altersaufschub, dies bringt ihnen aber nichts, wenn sie ihr Studium erst nach ihrem 30. Geburtstag begegnen (selbst, wenn dieses Studium nahtlos an das Abitur anschließt).

    Das schafft unnötige Hürden und Mehrbelastungen für Menschen, die aufgrund ihrer Biographie erst relativ spät los starten konnten (oder sich aufgrund ihrer Biographie neu-orientieren mussten), in der Regel sehr zielstrebig sind und so langfristig als hochqualifizierte mit besonderen Vorkenntnissen eine hohe Bereicherung für die Gesamtbevölkerung darstellen (bspw. gewinnbringende Out-of-the-box-Ansätze im Arbeitsleben, aber auch generell höhere Steuereinnahmen, geringere Wahrscheinlichkeit einer Warnahme von Sozialleistungen usw.).

  • Alle Kinder sollen sprachlich bereit in die Schule starten. Nach dem Vorbild Hamburgs braucht es einen einheitlichen, verpflichtenden Sprachtest im Alter von 4 bis 4½ Jahren. Kinder mit Förderbedarf wechseln ab fünf Jahren in eine Vorschule an der Grundschule mit qualifizierter Sprachförderung durch Lehrkräfte oder Sozialpädagogen. Wer beim zweiten Test mit sechs Jahren noch nicht schulreif ist, erhält ein weiteres Vorschuljahr. Kein Kind wird unvorbereitet ins kalte Wasser der ersten Klasse geworfen: Das ist echte Chancengerechtigkeit und eine nachhaltige Bildungsreform.

  • Sprachunterricht im Kindergarten. Sprachförderunterricht in den Schulen

  • Ganztagsschule für alle und Trennung der Bildungszweige erst in Klasse 8 oder 9. Verpflichtendes Angebot berufsbildender Maßnahmen von IT bis Handwerk. Kindergartenpflicht für alle mit speziellen Fördermöglichkeiten für Migrationskinder. Abschaffung des Bildungsföderalismus.

  • Proaktiver Einsatz von KI mit begleitenden offenen stattlichen Angeboten und Prüfungen

    KI bietet die extrem kosteneffiziente Chance, jedem individuelle zu Unterrichten. Wir sollten entsprechend Angebote entwickeln und begleitenden Angebote und staatliche Prüfungen anbieten.

    KI wird die Bildung revolutionieren und weiter demokratisieren - Deutschland sollte das endlich begreifen und nutzen.

    Schon jetzt gilt: Ein Handy und freier Internetzugang reicht (global) und das Wissen der Welt steht jedem offen - lernen muß jeder für sich. Und mit KI wird es noch leichter.

    Ob Du Katzenvideos oder Philosophievorlesungen schaust, ist eine individuelle Entscheidung.

  • Ich bin dafür, dass wir in der Bildungspolitik offen und pragmatisch auch auf Modelle anderer Länder schauen.

    Ein Beispiel hierfür ist die Schweiz: Dort beginnt der Kindergarten verpflichtend ab dem vierten Lebensjahr, ist kostenfrei, fest in das Schulsystem integriert und unterliegt der Schulpflicht. Bereits in dieser Phase werden gezielt grundlegende Kompetenzen wie Sprachentwicklung, Graphomotorik sowie erstes Lesen und Schreiben gefördert. Ziel ist es, allen Kindern, unabhängig vom Elternhaus und Herkunft, einen vergleichbaren und erfolgreichen Schulstart zu ermöglichen.

    Eine Übertragung dieses Modells auf Deutschland kann und darf nicht eins zu eins erfolgen. Vor dem Hintergrund unserer aktuellen Herausforderungen, insbesondere bei Sprachkompetenz und Chancengerechtigkeit, schlage ich jedoch einen angepassten Ansatz vor:

    Die Schulpflicht sollte perspektivisch bereits im Alter von drei Jahren beginnen und im Kindergarten verankert sein. In dieser Phase liegt der Schwerpunkt auf der systematischen Vermittlung der deutschen Sprache. Jede Einrichtung muss hierfür verbindlich logopädische Unterstützung erhalten, nicht zwingend in Vollzeit, aber strukturell verankert, um die sprachliche Entwicklung frühzeitig zu fördern.

    Nach einem Jahr folgt eine verbindliche Vorschulphase mit klaren Bildungszielen: Lesen, Schreiben, Graphomotorik sowie grundlegende Lern- und Sozialkompetenzen. Im letzten Jahr muss ergänzend eine Einführung in die englische Sprache erfolgen. All dies ohne Notendruck, kindgerecht und spielerisch, aber mit einem klaren Ziel: Alle Kinder sollen mit möglichst gleichen Voraussetzungen in die erste Klasse starten, damit dort ein zielführender, leistungsorientierter Unterricht stattfinden kann. Gleichzeitig muss es die Möglichkeit geben, Kinder bei Bedarf ein Jahr später einzuschulen.

    Kitas sind bereits heute Bildungseinrichtungen, Bildung muss in einem freiheitlichen und gerechten Staat allen Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei zur Verfügung stehen. Nur so schaffen wir echte Chancengleichheit.

    Gleichzeitig müssen wir den Bildungsauftrag in der frühkindlichen Phase ernst nehmen und intensivieren. Kita-Fachkräfte sind Teil des Bildungssystems und müssen entsprechend qualifiziert, weitergebildet und besser vergütet werden.

    Früh investieren heißt später Freiheit, Leistung und Zusammenhalt sichern.

  • ,,Bildungsplatz als Ort von Gerechtigkeit, Meinungsfreiheit, Sicherheit und Schutz''
    Bildung ist ein Recht. Kein Privileg. Kein Gefallen. Die Ausnutzung der Position ist akademischer Missbrauch, gesellschaftlicher Missbrauch und ein institutionelles Versagen – und stellt eine strafbare Handlung dar. Schweigen schützt die Täter. Ich wähle die Wahrheit.
    Universitäten müssen sichere Räume für Studium, Forschung und kritischen Austausch sein. Studierende und Promovierende dürfen nicht gezwungen werden, ihre Meinung zurückzuhalten, private Erwartungen von Betreuenden zu erfüllen oder politischem Druck nachzugeben, z.B. gezwungen zu werden, eine bestimmte politische Partei zu unterstützen, um im Promotionsprogramm oder Studienverlauf voranzukommen. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich belegen, dass solche Situationen auftreten: Ich habe selbst erlebt, dass Promovierende durch subtile und offene Machtmittel beeinflusst wurden. Daher braucht es klare Leitlinien gegen sexuelle Belästigung, Stop von Victim-Blaming, gerechte Beschwerdeverfahren und unabhängige, neutrale Ansprechpersonen.
    Meinungsfreiheit, Chancengleichheit und Schutz vor Machtmissbrauch sowie die Wahrung der Integrität aller Beteiligten müssen als unveräußerliche Rechte aller Studierenden fest verankert sein.

  • Wohlstandsversprechen und Startchancengleichheit durch Bildung
    Schlechte Bildungschancen zementieren soziale Ungleichheit, Ungerechtigkeit und den Fachkräftemangel. Das wollen wir den jungen Menschen nicht antun und das können wir uns in der Bundesrepublik nicht leisten.
    Bildungspolitik ist eine Langfristaufgabe, deren Erfolg eine erhöhte Bildungsgerechtigkeit/Startchancengerechtigkeit, eine Reduzierung von Armutskriminalität und Gesundheitskosten und eine Stabilisierung der Demokratie zur Folge hat!
    Das deutsche Bildungssystem muss sich von Beginn an kümmern, dass alle Schülerinnen und Schüler ab dem Eintritt in das deutsche Bildungssystem Deutsch sprechen. Je früher umso besser – ein breites Programm „Deutsch als Fremdsprache“ ist aufzusetzen und in den Schulen zu etablieren! Der Bildungsauftrag, allen Schülerinnen und Schülern gemäß ihren Fähigkeiten alle Bildungsmöglichkeiten zu eröffnen, damit sie sich zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten entwickeln, muss wieder umgesetzt werden. Ziel ist es, jedes Kind/jeden Jugendlichen zu einem Schulabschluß zu verhelfen, keinen Abschluss (derzeit 6% der Schülerschaft, darunter überproportional Kinder mit Migrationshintergrund) zu verhindern.
    Das ausgezeichnete Konzept der Talentschule, welches unter FDP-Verantwortung in NRW eingeführt worden ist, wird in ganz Deutschland ausgebaut, um insbesondere die Talente von Kindern zu fördern, deren Herkunft wenig bildungsaffin ist.