DÜRR: Genschers Vermächtnis ist unser Auftrag

Zum 10. Todestag von Hans-Dietrich Genscher erklärt der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr:

„‚Keine Macht der Welt kann Menschenwürde und Freiheit auf Dauer stoppen.‘ Dieser Satz von Hans-Dietrich Genscher ist Vermächtnis und Auftrag für die FDP zugleich.

Hans-Dietrich Genscher war ein Liberaler aus tiefster Überzeugung. Sein politisches Wirken war geleitet von dem festen Glauben an die Freiheit des Einzelnen, an die Kraft des Rechts und an die Verantwortung Deutschlands in der Welt. Mit Beharrlichkeit, Weitsicht und diplomatischem Geschick hat er die deutsche Außenpolitik über viele Jahrzehnte geprägt und entscheidend zum Gelingen der deutschen Einheit beigetragen.

Gerade heute, in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten, erinnert uns sein Wirken daran, dass Dialogbereitschaft und Standhaftigkeit keine Gegensätze sind. Genschers politisches Handeln war stets davon geleitet, für die eigenen Werte einzustehen — dies aber niemals mit dem moralisch erhobenen Zeigefinger. Sein fester Wille, die Chancen der Zeit zu nutzen, hat Millionen Menschen ein Leben in Freiheit ermöglicht.

Sein Vermächtnis bleibt unser Ansporn als Freie Demokraten: Wir treten für eine offene Gesellschaft ein, für Rechtsstaatlichkeit und für eine Außenpolitik, die Freiheit und Selbstbestimmung entschlossen schützt und verteidigt — insbesondere dort, wo sie unter Druck geraten.

Heute erinnern wir uns an Hans-Dietrich Genscher — nicht nur an den großen Außenpolitiker, der unser Land über Jahrzehnte mitgestaltet hat, sondern vor allem an einen Menschen, der unsere Partei geprägt hat. Ich bin dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte.“

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