FDP Barnim · Bürgerbildungszentrum Puschkinstraße 13, 16225 Eberswalde · 05.11.2025 · 18:30 Uhr

"Freiheit konkret gedacht - Ideenwerkstatt zum Grundsatzprogramm der FDP"

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Anliegen:

Bedarf, Wunsch oder Forderung nach grundlegenden, schnellen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Reformen in den Bereichen Rente, Gesundheitssystem, Pflege, Sozialsystem, Sozialversicherung.

ID: 5603
Zu diesem Anliegen gibt es schon 6 Ideen:
  • Bürokratieabbau ist nicht mehr ausreichend - wir brauchen einen Bürokratieverzicht!
    Für das Gesundheitswesen bedeutet das: Wir brauchen ein Erstattungssystem auch in der gesetzlichen Krankenversicherung. Dies war einmal eine Forderung der FDP, die leider wieder verlassen wurde.
    Das jetzige planwirtschaftliche System wird nicht zu reformieren sein, wir brauchen eine echte Alternative, bei der auf überbordende Bürokratie verzichtet werden kann !
    Alternative Modelle wurden vom VLÄ (Verband liberaler Ärzte e.V.) entwickelt und vorgestellt.

  • Rentenreform: Arbeit bis 69 Jahre (M&F) jetzt; reduzierter Steuersatz ab 65 Jahre, stark reduziertem Steuersatz ab 67 Jahre.
    Oder noch mehr Anreize, denn ohne Anreize wird es nicht gehen; ansonsten ist man so schnell abgewählt wie man gewählt wurde.
    Die Tatsache, dass es hier um Gerechtigkeit für die jüngeren Generation geht, muss besser vermittelt werden.

  • Krankenkassen sollen eine digitale Ersteinschätzung via Telemedizin einführen, welche zur Reduzierung von Arztbesuchen führen soll bzw. von vornherein eine richtige Zuordnung zum Facharzt vornehmen soll. Auf diese Art und Weise soll das Gesundheitssystem entlastet werden und Kosten gesenkt werden. Arztbesuche für kleine Wehwehchen, Folgerezepte oder und Überweisungen zum richtigen Facharzt sollen auf diese Weise entfallen.

  • Wir sollten endlich für die Abschaffung des Rentenalters eintreten: Was früher Rentenalter war sollte das Alter werden, bis zu dem unsere Regeln des Kündigungsschutzes gelten: Weiterarbeit sollte ohne Begrenzung möglich sein wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer zustimmen. Bei der Rentenberechnung muss aber berücksichtigt werden, dass die Zahl der Auszahlungsjahre bei Weiterarbeit geringer wird, Renten steigen also beträchtlich bei Weiterarbeit nach dem bisherigen Rentenalter. Für alle, die wie bisher in Rente gehen, sollte sich dagegen nichts ändern!

  • Grundsätzliche Entscheidung zur Einführung der Bürgerversicherung (für alle!) oder Öffnung der PKV für alle
    Das bisherige System ist abzulehnen.

  • Die Berechnung der Rentenauszahlung sollte für alle gleich sein. Alle, auch Beamte sollten in das gesetzliches Rentensystem einzahlen. Neben der Abschaffung der Doppelverwaltung würden man damit gleichzeitig der Gerechtigkeit genügen tun.
    Währende Polizei, Feuerwehr, etc. mit 60 Jahren in Ruhestand treten können, wird gefordert das Angestellte länger arbeiten sollen, unabhängig von dem Berufseintrittsalter- Thema Lebensarbeitszeit.
    Dies nutzt den politischen Rändern, links wie rechts.
    Durchschnittliches Berufseintrittsalter mit Ausbildung liegt bei 20 Jahren.
    Bei Akademiker durchschnittlich mit 27 Jahren.
    Zudem kommt das Beamte statistisch gesehen eine höhere Lebenserwartung als Angestellte und Arbeiter haben, was zu längeren Pensionsbezügen führt. Studien zeigen, dass 65-jährige männliche Beamte im Schnitt rund 21,5 weitere Lebensjahre haben, während männliche Arbeiter nur etwa 15,9 Jahre erwarten können.
    Bei Abgeordneten ist die Berechnung der Pension noch unverständlicher, obwohl Abgeordnete zu den Besserverdienenden gehören. Nach dem ersten Jahr entsteht ein Anspruch von etwa 2,5 % der monatlichen Entschädigung. Dieser Anspruch erhöht sich mit jedem weiteren Jahr um 2,5 % der Diät. Bis zu einem Maximalanspruch nach etwa 26 Jahren, beträgt der Höchstbetrag ca. 65 % der Abgeordnetenentschädigung.
    Im Gegensatz dazu, wird bei Angestellten, unabhängig von der Lebensarbeitszeit die Rentenzahlung bei einem „vorzeitigem“ Renteneintritt, oft mit Abschlägen von 0,3 % pro Monat gekürzt. Deshalb gibt es für junge Menschen, wenig Gründe, monetäre oder von gesellschaftlichem Ansehen her, früh ins Berufsleben mit einer Ausbildung zu starten.
    Zusammenfassend, eine Vereinfachung des Systems unter Berücksichtigung der Lebensarbeitszeit und eine gleiche Berechnung für alle, würde weniger Verwaltung verursachen, bei gleichzeitiger Vermeidung von Ungerechtigkeiten und Polarisierung.