FDP Kreisverband Oberspreewald-Lausitz · Bergheider Str. 4, 03238 Lichterfeld · 22.11.2025 · 10:30 Uhr

Workshop FDP Kreisverband Oberspreewald-Lausitz

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Anliegen:

Bedürfnis nach mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt, Gemeinsinn und Solidarität.

ID: 0368
Zu diesem Anliegen gibt es schon 7 Ideen:
  • Mehr Nationalstolz. Dauerhafte Beflaggung an allen öffentlichen Gebäuden mit der Deutschlandfahne.

  • Aktive Motivation an alle Bevölkerungsgruppen unabhängig vom Alter, sich aktiv ein zu bringen in Themen, die uns so wichtig sind und die jeder von uns, wie selbstverständlich konsumiert- Krankenpflege, politische Mitarbeit, Vereinsleben, Organisation von Festen, Feuerwehr, THW usw.
    Ich erlebe es tagtäglich, dieses konsumieren aller Leistungen ohne daran zu denken einfach auch mitzumachen, Teil der Gesellschaft zu sein.
    Nehmen ja, selbst beitragen - nein.
    1. Schritt Bewusstsein schaffen.
    2. Schritt Anreize geben durch
    a.) ganz klare Bevorzugung aller, die mitgestalten
    b.) ggf steuerliche Entlastungen gestaffelt nach Einsatz
    c.) > 6-12 Monate aktive Pflichtzeit (zwischen 16. - 75. Lebensjahr) im Leben zur Teilnahme an gesellschaftlichen Projekten

  • Eine allgemeine Wehrpflicht (auch für Frauen) würde den Zusammenhalt stärken, weil unterschiedliche Milieus miteinander in Kontakt kämen. Kriegsdienstverweigerer könnten Zivildienst leisten.

  • Was kann jeder Einzelne für den Staat, die Allgemeinheit tun, nicht immer nur nach dem Staat zu rufen.
    Eine Steuerreform ist mehr als überfällig: wie kann es sein, dass Arbeitnehmern fast die Hälfte ihres Einkommens an Steuern und Sozialversicherung abgezogen wird. Nicht abhängig Arbeitende können die Steuerlast selbst bestimmen.
    Das Ehegattensplitting, die geringfügige Beschäftigung, die Mitversicherung in Krankenkassen, das alles ist ein Relikt aus den Fünfziger Jahren, als Frauen nicht arbeiten durften.
    Mehr Eigenverantwortung für sich seine Nächsten und die Umwelt, weniger Jammern und nach dem Staat rufen. Wir sind eine träge, übergewichtige Gesellschaft geworden.
    Es kann nicht sein, dass jeder das Gleiche verdient, jeder in der Stadt oder auf dem Land wohnt. Wenn jeder, ohne eine Leistung zu erbringen, GLEICH ist, sind wir im Sozialismus und auch da gibt es Gleichere.
    Ich denke der Staat kann nicht jedem den roten Teppich auslegen, wenn die Menschen nicht darüber gehen wollen, müsste man sie darüber tragen, wie den Hund zur Jagd, das war noch nie erfolgreich.
    Ich, Jahrgang 1955 bin exam. Pflegekraft habe drei Kinder mit akademischer Ausbildung. Nach 51 beitragspflichtiger Beschäftigung arbeite seit 4 Jahren noch 15 Wochenstunden in der Pflege.
    Die größten Sorgen mache ich mir um die Demokratie.

  • Verpflichtendes Gesellschaftsjahr für alle. Bundeswehr, Zivildienst, Feuerwehr, THW oder was auch immer

  • Härtere Strafen für Steuerhinterziehung. Höhere Abgaben für Besserverdienende - dies unter der Voraussetzung, dass der Sozialstaat anders ausgelegt wird (siehe skandinavische Länder)

  • Der liberale Staat und seine Steuerpolitik
    Ein liberaler Staat zeichnet sich dadurch aus, dass er das wirtschaftliche Handeln weitgehend seinen Bürgerinnen und Bürgern überlässt und die eigenen Aufgaben auf das Notwendige beschränkt. Im Gegensatz zu einem Wohlfahrtsstaat, der das allgemeine Wohl finanziert, kann ein solcher Staat mit niedrigeren Steuern und einfacheren Regeln auskommen.
    Vorschlag: Aussetzung der Erbschaftssteuer und Reaktivierung der Vermögenssteuer
    Aus diesen Überlegungen heraus wird vorgeschlagen, die Erbschaftssteuer auszusetzen und stattdessen die Vermögenssteuer wieder einzuführen. Die Erbschaftssteuer ist insbesondere für Familienunternehmen zu kompliziert. Zudem gelingt es großen Vermögen, wie etwa denen von Schwarz oder Würth, durch komplexe Stiftungskonstruktionen, sich der Erbschaftssteuer zu entziehen. Andere Vermögende, wie zum Beispiel der HSV-Sponsor Klaus Michael Kühne, verlagern ihren Wohnsitz gleich in die Schweiz. Ökonomisch ist dieses Verhalten sinnvoll, da der größte Teil des Vermögens aus materiellen und immateriellen Werten (Gebäude, Anlagen und Software) besteht und bei einem Erbschaftsfall von großen Vermögen mindestens 30% und bis zu 50% Erbschaftsteuer bezahlt werden muss.
    Steigende Vermögenskonzentration und gesellschaftliche Verantwortung
    Die Zahl der Millionäre und Milliardäre ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten – nicht nur in Deutschland – stark gestiegen. Eine freiheitliche Gesellschaft sollte diesen Umstand ohne Neid anerkennen. Im Gegenzug muss das neue „Geldadel“-Milieu anerkennen, dass ihr Reichtum auf der liberalen, marktwirtschaftlichen Ordnung basiert.
    Gefahren durch Vermögenskonzentration
    Ein Blick in die USA zeigt, dass dort eine neue Oligarchie, ein moderner Feudalismus, im Entstehen ist. Große Vermögen bedeuten auch große Macht, was – wie das Beispiel Amerika zeigt – eine Gefahr für die freiheitliche Demokratie darstellen kann. Das Ziel darf jedoch nicht eine Vergesellschaftung der Vermögen, wie sie von der politischen Linken gefordert wird, sein, sondern deren moderate Besteuerung durch eine Vermögenssteuer.
    Historische Lehren zur wirtschaftlichen Ungleichheit
    Die Geschichte lehrt, dass starke und nicht nachvollziehbare wirtschaftliche Ungleichheiten die Grundlagen einer Gesellschaft und ihres Wohlstandes zerstören können, wie etwa im Bauernkrieg oder während der Französischen Revolution. Wird das Gleichgewicht zwischen politischer Sicherheit, wirtschaftlicher Teilhabe und persönlicher Freiheit gestört, gerät die offene, pluralistische und demokratische Gesellschaft in Gefahr.
    Beispiel für Vermögenskonzentration: BMW AG
    Die Aussage, dass Reiche immer reicher werden, trifft zu. Ein Beispiel ist die BMW AG: Von 658 Millionen Aktien gehören den Geschwistern Susanne Klatten und Stefan Quandt etwa 46,8 %, das entspricht rund 300 Millionen Aktien. Der Wert dieses Pakets liegt aktuell bei über 22 Milliarden Euro. Die jährliche Dividendenausschüttung für beide beläuft sich auf etwa eine Milliarde Euro. Selbst bei voller Kapitalertragssteuer verbleiben nach Abzug der Steuer Hunderte Millionen Euro, die wieder gewinnbringend angelegt werden können. Das Vermögen wächst somit weiter, selbst wenn die Eigentümer es nicht aktiv anstreben.
    Vorschlag für eine gestaffelte Vermögenssteuer
    Aus diesen Gründen wird eine gestaffelte, jährliche Vermögenssteuer vorgeschlagen:
    • Ab 50 bis 100 Millionen Euro: 0,1 %
    • Von 100 bis 200 Millionen Euro: 0,25 %
    • Von 200 bis 500 Millionen Euro: 0,5 %
    • Von 500 bis 1.000 Millionen Euro: 0,75 %
    • Von 1 bis 10 Milliarden Euro: 1,25 %
    • Von 10 bis 20 Milliarden Euro: 1,50 %
    • Bei Vermögen über 20 Milliarden Euro: 2 %
    Fazit: Für eine gerechtere Besteuerung und eine starke Demokratie
    Eine gerechtere Besteuerung von vermögenden Menschen stärkt und erhält die Demokratie. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten dadurch das Gefühl, in einer gerechten Demokratie zu leben.