Es ist ein medialer Furor über die FDP hereingebrochen, seit sie die Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition beendete. Ein Überblick.
Die Freien Demokraten richten sich jetzt auf ihre parlamentarische Arbeit ein. "Die FDP wird eine konstruktive Politik im Bundestag machen", verspricht FDP-Chef Christian Lindner.
Großbritannien wird die EU im März 2019 verlassen. Für den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Volker Wissing steht fest, dass sich das Vereinigte Königreich vor allem selbst schadet.
FDP-Chef Christian Lindner und FDP-Vize Wolfgang Kubicki entkräften in Interviews den Vorwurf, die Freien Demokraten hätten mit dem Jamaika-Abbruch eine politische Krise provoziert.
Die FDP steht geschlossen hinter der Entscheidung, die Sondierungen zu beenden. Eine Übersicht der Interviews von führenden FDP-Politikern unterstreicht diesen Eindruck.
Die Freien Demokraten wollen die Zeit ohne eine neue Bundesregierung dazu nutzen, Gesetzgebungsinitiativen im Bundestag zu prüfen. Und sie wollen eine starke Rolle des Parlaments.
Jamaika hätte ein Projekt des Aufbruchs werden können. Doch am Ende gab es keine gemeinsame Idee für die Modernisierung des Landes und kein Vertrauen.
Eine Lösung der Koalitionsfrage steht noch in den Sternen. Angesichts dieser unklaren Situation muss das Parlament aktiver werden und zumindest arbeitsfähig sein, meint Wolfgang Kubicki.
Im Interview mit dem General-Anzeiger erklärt FDP-Vizefraktionschef Alexander Graf Lambsdorff den Abbruch der Sondierungsgespräche.
Seit Sonntagabend beschäftigen sich Politik und Medien intensiv mit den Fragen, warum Jamaika gescheitert ist, und wie es nun weitergeht. Bei Maischberger ordnet Wolfgang Kubicki die Lage ein.