Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist im Wahlkampf-Modus

Marie-Agnes Strack-Zimmermann analysiert die Lage nach der Bundestagswahl
Marie-Agnes Strack-Zimmermann analysiert die Lage nach der Bundestagswahl
18.05.2020

Die FDP Düsseldorf hat - unter Einhaltung der Abstandsregeln - am Wochenende auf ihrem Kreisparteitag das Wahlprogramm "Düsseldorf verstehen" für die Kommunalwahlen 2020 beschlossen und einen neuen Kreisvorstand gewählt. Die Oberbürgermeisterkandidatin für Düsseldorf, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, wurde mit großer Mehrheit  (108 von 122 Stimmen) als Kreisvorsitzende bestätigt. "Ich bedanke mich sehr herzlich für meine Wiederwahl zur Kreisvorsitzenden der FDP-Duesseldorf mit runden 90% und freue mich auf einen starken Wahlkampf für einen liberalen Wechsel im Düsseldorfer Rathaus", erklärte sie hochmotiviert. In ihrer Rede fand Strack-Zimmermann für die Politik des derzeitigen Amtsinhabers, Thomas Geisel (SPD), deutliche Worte: "Er ist kein Krisenmanager, sondern der größte Bluffer am Rhein."

Aufgrund der Corona-Pandemie fand der Kreisparteitag unter besonderen Umständen statt. Aber die Freien Demokraten haben sich davon nicht aufhalten lassen. Unter Einhaltung strenger Auflagen sowie aller Hygiene- und Abstandsregeln haben die Liberalen erfolgreich ihren Parteitag durchgeführt. Damit der Abstand zwischen allen Teilnehmenden eingehalten werden konnten, saßen rund 30 Liberale vor dem Gebäude und verfolgten das Geschehen über Lautsprecherboxen. "Trotz erschwerter organisatorischer Bedingungen haben wir auf dem gestrigen Parteitag der FDP-Düsseldorf ein starkes Wahlprogramm für die Kommunalwahl im September beschlossen", verkündet Strack-Zimmermann sichtlich stolz. 

Die Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen haben in Corona-Zeiten schon oft bewiesen, dass sie eine Digitalpartei sind: Im März dieses Jahres haben sie beispielsweise ihr Skillcamp zur Kommunalwahl 2020 und die Kampagnenpräsentation komplett digital auf die Beine gestellt.

Wahlprogramm beschlossen: "Düsseldorf verstehen"

Der Parteitag hat das Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2020 einstimmig beschlossen. Es sei das umfangreichste aller Zeiten, so Moritz Kracht, Vize-Voristzender der FDP-Düsseldorf. Das Programm mit dem Motto "Düsseldorf verstehen" wird seinem Titel auch inhaltlich gerecht: Die Verkehrswende könne beispielsweise nicht wie bisher von oben herab gelingen, meint Kracht. "Sie gelingt nur mit den Menschen, nicht gegen sie", stellt auch Strack-Zimmermann klar, dass sie eine Politik anstrebt, die die Menschen mitnimmt und nicht von oben herab Vorschriften diktiert. Bereits Anfang dieses Jahres sorgte ihre "Spotify-Stau-Playlist" als Reaktion auf die dritte Umweltspur in Düsseldorf für zahlreiche positive Reaktionen. "Die Musikstücke sollen allen Autofahrern, ÖPNV-Nutzern, Radfahrern und Fußgängern ein wenig Ablenkung und Entspannung ermöglichen, solange der Oberbürgermeister weiter stur an seiner Stauspur festhält", erklärte die Oberbürgermeisterkandidatin die Aktion

Im Wahlprogramm der Liberalen lassen sich außerdem Konzepte gegen die Düsseldorfer Wohnungsnot finden. Mit marktwirtschaftlichen Ansätzen soll Bauen und Wohnen leichter und günstiger werden, erklärt Kracht. Und auch im Bildungsbereich gebe es Verbesserungspotenzial. Laut dem Vize-Vorsitzenden habe die Corona-Krise gezeigt, dass es bei der digitalen Bildung noch viel Luft nach oben gebe.

Weitere Wahlergebnisse des Kreisparteitages

Auf dem Kreisparteitag wurde nicht nur das Wahlprogramm beschlossen und Strack-Zimmermann als Vorsitzende bestätigt. Auch ihre Stellvertreter im Kreisvorstand wurden mit deutlichen Ergebnissen wiedergewählt: Michael Dimitrov mit 85 und Moritz Kracht 89 Prozent. Das prozentual beste Ergebnis erreichte mit 91 Prozent Schatzmeister Dr. Christoph Schork (92%). Schriftführerin bleibt Christine Rachner (88%). Als Beisitzer komplettieren Sascha Henrich (67%), Katrin von Helden (81%), Laura Litzius (87%) und Mirko Rohloff (85%) den neuen Kreisvorstand der FDP-Düsseldorf. Alle 41 Wahlkreisbewerber für die Kommunalwahl 2020 im September erhielten am Wochenende von ihrer Partei die Zustimmung.

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