DÜRR: Antisemitismus ist Gift für unsere Gesellschaft
Anlässlich des Holocaust-Gedenktages erklärt der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr:
„Antisemitismus ist Gift für unsere Gesellschaft und zieht sich durch alle Lebensbereiche. Hass und Ausgrenzung treten in Deutschland wieder offen zutage: jüdische Einrichtungen werden angegriffen, hasserfüllte Parolen skandiert, an Universitäten müssen Jüdinnen und Juden ihre religiösen Symbole aus Selbstschutz verbergen. Diese Enthemmung ist unerträglich und darf von Demokratinnen und Demokraten niemals hingenommen werden.
Heute, am Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, und an jedem anderen Tag, müssen alle anständigen Bürgerinnen und Bürger die Stimme erheben und Judenhass entschieden entgegentreten. Antisemitismus, Verschwörungserzählungen und Terrorverharmlosung dürfen niemals unwidersprochen bleiben – ob auf der Straße, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, im Sportverein, in den Medien oder in der Politik.
Der Kampf gegen Antisemitismus erfordert Mut und Ausdauer, doch er ist unverzichtbar. Nie wieder darf Deutschland in die Barbarei des Judenhasses zurückfallen. Antisemitische Anfeindungen müssen konsequent verfolgt werden, Präventionsarbeit an Schulen und Universitäten gestärkt werden. Angriffe auf Jüdinnen und Juden sind Angriffe auf unsere freiheitliche Gesellschaft. Für uns Freie Demokraten gilt: Nie wieder ist jetzt.“