Freie Demokraten setzen auf Freiheit, Mut und Modernisierung
In Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern stehen im Herbst Landtagswahlen an. Die liberalen Reformer Lydia Hüskens, Christoph Meyer und Jakob Schirmer machten beim Bundesparteitag klar, wofür sie stehen.
Lydia Hüskens, Spitzenkandidatin zur Landtagswahl der FDP Sachsen-Anhalt, stellt die Freiheit in den Mittelpunkt ihrer Rede. „Freiheit hat nur eine politische Heimat und das sind die Freien Demokraten“, sagt sie. Daraus ergebe sich ein klarer Auftrag: „Wir haben dafür zu sorgen, dass wir immer aufstehen, dass wir immer wieder sprechen, wenn Freiheit unter Druck gerät.“
Dabei warnt sie vor neuen Formen der Unfreiheit: „Unfreiheit kommt heute häufig mit einer Politik der Angst und mit einem Staat, der der Meinung ist, dass obwohl wir über 18 sind, immer noch so ein bisschen bevormundet werden müssen.“ Für Hüskens steht deshalb fest: „Jeder Kampf für mehr Freiheit für die Menschen ist lohnenswert.“
Mit Blick auf Sachsen-Anhalt verweist sie auf die bisherigen Erfolge liberaler Politik. „Wir sorgen dafür, dass Sachsen-Anhalt ein hochmodernes Land wird und inzwischen vorne ist.“ Gleichzeitig macht sie deutlich, dass es noch viel zu tun gibt: „Wir sind nicht fertig. Wir sehen das realistisch, dass wir noch eine ganze Menge Arbeit vor uns haben.“ Ihr Ziel formulierte sie klar: „Wir wollen in Sachsen-Anhalt zu einem richtigen Land der Macher werden.“
Jakob Schirmer: Mut statt Angst in Mecklenburg-Vorpommern
Für Jakob Schirmer, Spitzenkandidat der FDP Mecklenburg-Vorpommern, steht der Gegensatz zwischen Angst und Zuversicht im Zentrum des Wahlkampfs. „Wir appellieren nicht an die Angst der Menschen. Wir appellieren an ihren Mut. An ihren Leistungswillen. An ihren Freiheitssinn“, sagt er.
Die Freien Demokraten wollen einen politischen Kurswechsel erreichen: „Wir wollen das Rad wieder in eine ganz andere Richtung drehen.“ Dabei gehe es um einen Abschied „vom immer gleichen Dreiklang aus höheren Abgaben, höheren Ausgaben und immer neuen Verboten“ und um einen Weg „hin zu mehr Freiheit, mehr Eigenverantwortung und mehr Vertrauen in die Menschen“.
Deshalb werde sich die FDP in Mecklenburg-Vorpommern nicht von Angstkampagnen treiben lassen. „Wir beugen uns in Mecklenburg-Vorpommern nicht diesem Angstwahlkampf. Wir schauen auf die tatsächlichen Probleme unseres Landes.“
Berlin braucht mehr liberale Politik
Christoph Meyer, Spitzenkandidat der FDP Berlin zur Abgeordnetenhauswahl, zeichnete das Bild einer Stadt mit großem Potenzial: „Berlin ist eine Stadt voller Chancen, voller Talente, voller Ideen.“ Gleichzeitig kritisiert er die Entwicklung der Hauptstadt: „Aber Berlin wird unter Wert regiert.“
Für den FDP-Spitzenkandidaten liegt die Ursache auf der Hand. „Der desolate Zustand, den ihr, den sie alle sehen in dieser Stadt, ist das Ergebnis der Abwesenheit von liberaler Politik.“ Daraus leite sich auch der Anspruch der Freien Demokraten ab: „Das ist der Anspruch, den wir haben müssen, dass sich das ändert.“