Höne als Landesvorsitzender der FDP NRW wiedergewählt

Am Wochenende sind die Freien Demokraten aus NRW zu ihrem Landesparteitag zusammengekommen. Neben mitreißenden Reden, spannenden Debatten und vieler guter Gespräche haben sie ihren Vorstand neu gewählt.

Henning Höne auf dem Landesparteitag
Der NRW-Landesparteitag hat seinen Vorstand neu gewählt. An der Spitze des Teams, mit der die Freien Demokraten in die Vorbereitungen für die kommende Landtagswahl starten, steht Henning Höne.

Die Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen haben auf ihrem Landesparteitag in Duisburg einen neuen Landesvorstand gewählt. Henning Höne, Landes- und Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen, bleibt Landesvorsitzender. Er erhielt 84,46 Prozent der Delegiertenstimmen. Frank Schäffler (64,58 Prozent) und Katrin Helling-Plahr (73,83 Prozent) wurden als stellvertretende Landesvorsitzende wiedergewählt. Neuer stellvertretender Landesvorsitzender ist Alexander Steffen aus Ratingen. Er erhielt 70,91 Prozent Zustimmung. Als Schatzmeister wurde der Bielefelder Jan Maik Schlifter mit 89,52 Prozent der Ja-Stimmen gewählt. Generalsekretär der Freien Demokraten in Nordrhein-Westfalen bleibt Moritz Körner. Er erhielt 77,42 Prozent Zustimmung. 

Höne bedankte sich „sehr herzlich für das große Vertrauen und den Rückenwind ein Jahr vor der Landtagswahl.“ Gemeinsam habe man ein Ziel: „Wir wollen das Comeback für Nordrhein-Westfalen schaffen. Dafür kämpfen wir in den kommenden zwölf Monaten. Nordrhein-Westfalen hat so viel Potential – aber es wird unter Wert regiert. Die Freien Demokraten setzen sich ein für kluge Kinder, für smarte Integration mit klaren Grenzen, für eine große Umarmung der Zukunft, weil das Beste noch vor uns liegt. Und wir kämpfen gegen den fetten Staat, damit die Wirtschaft wieder wachsen kann.“

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CDU ist der schwarze Block des Machterhalts

Höne griff auf dem Duisburger Parteitag unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) an, der die FDP nach der Wahl in Baden-Württemberg für politisch tot erklärt hatte. Der CDU sei die Wirtschaft egal, ihr gehe es nur ums Regieren, rief Höne. „Die CDU ist der schwarze Block des Machterhalts.“ Merz verkaufe die Zukunft Deutschlands und häufe dabei die höchsten Schulden in der Geschichte an. „Diese Milliarden-Schulden waren ein hoher Preis, um der unbeliebteste Bundeskanzler der Geschichte zu werden.“  Mit den steigenden Spritpreisen „verdient sich der fette Staat an dieser Krise dumm und dämlich, weil er gnadenlos mitkassiert“.

In NRW verschwende Schwarz-Grün Millionen für den Transport von Kita-Kindern zu „ABC-Sprachförderklassen“, anstatt das Geld unmittelbar in die Bildung zu stecken. Zum Thema Migration sagte Höne unter anderem, Zugewanderte müssten die Werte des Grundgesetzes achten: Wer unsere liberale Demokratie ablehnt, muss sein Glück woanders suchen.“

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