Mehr Mut und wirtschaftliche Freiheit
Die FDP Saar hat auf ihrem Landesparteitag ihr Regierungsprogramm für die Landtagswahl 2027 verabschiedet. Jorgo Chatzimarkakis und Angelika Hießerich-Peter setzen auf mehr wirtschaftliche Freiheit, weniger Bürokratie, bezahlbare Energie und den Anspruch, wieder Verantwortung zu übernehmen.
Die FDP Saar hat auf ihrem Landesparteitag in Saarbrücken die Weichen für die Landtagswahl am 18. April 2027 gestellt. Mit einem neuen Regierungsprogramm und dem Spitzenduo Jorgo Chatzimarkakis und Angelika Hießerich-Peter wollen die Freien Demokraten einen politischen Wandel im Saarland erreichen. Im Mittelpunkt stehen wirtschaftliche Freiheit, weniger Bürokratie, bezahlbare Energie und ein Staat, der sich auf seine Kernaufgaben konzentriert.
Wut in Mut verwandeln
Den Anspruch für die kommenden Monate bringen Chatzimarkakis und Hießerich-Peter in einem gemeinsamen Beitrag auf den Punkt: „Saarland. Einfach. Machen.“
Dahinter steht das Ziel, Unzufriedenheit nicht einfach zu bewirtschaften, sondern daraus Gestaltungswillen zu entwickeln. „Wir wollen Wut in Mut verwandeln! Nicht länger über Probleme klagen, sondern mutig anpacken und unser Saarland wieder nach vorne bringen“, schreiben die beiden.
Auf dem Landesparteitag wurde dafür das Regierungsprogramm zur Landtagswahl verabschiedet. Schwerpunkte liegen unter anderem in der Wirtschafts- und Bildungspolitik. Spitzenkandidat Chatzimarkakis will dabei Freiheit und Leistung in den Vordergrund stellen.
Mehr Freiheit für die Wirtschaft
Ein zentraler Vorschlag ist eine Sonderwirtschaftszone für das Saarland. Chatzimarkakis und Hießerich-Peter verbinden damit das Ziel, die Wirtschaft von übermäßiger Bürokratie und Regulierung zu entlasten. Auch der SR berichtet, dass die FDP mit einer solchen Sonderwirtschaftszone bremsende Vorgaben überwinden will.
Der Ansatz folgt einer klaren wirtschaftspolitischen Linie. Unternehmen sollen wieder mehr Raum bekommen, selbst zu entscheiden und zu investieren.
Auch FDP-Generalsekretär Martin Hagen, der als Gastredner nach zum Landesparteitag gekommen war, stellt marktwirtschaftliche Reformen in den Mittelpunkt. Für ihn braucht es einen Politikwechsel, der wirtschaftliche Stärke wieder stärker ins Zentrum rückt. Die Freien Demokraten wollen „marktwirtschaftlihe Reformen, eine Energiepolitik ohne ideologische Scheuklappen und einen schlanken Staat, der bei seinen Kernaufgaben Handlungsfähigkeit beweist“.
Eigene Ressourcen statt teurer Importe
Auch bei der Energieversorgung setzt die Saar-FDP auf einen anderen Kurs. Im Regierungsprogramm spielt die Nutzung eigener Gasvorkommen eine zentrale Rolle. Chatzimarkakis und Hießerich-Peter sprechen sich dafür aus, heimisches Methan zu nutzen, statt immer weiter Energie teuer zu importieren. Auch sollen eigene Gasvorkommen durch Fracking erschlossen werden, anstatt Gas einzukaufen, das auf dieselbe Weise im Ausland gewonnen wurde.
Für die Freien Demokraten gehört dieser Ansatz zum Anspruch einer Energiepolitik ohne ideologische Scheuklappen. Bezahlbare Energie, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die Nutzung eigener Möglichkeiten sollen stärker zusammengedacht werden.
Blick nach vorne
Der Landesparteitag richtet den Blick dabei klar auf den 18. April 2027. Martin Hagens Botschaft an die Saar-Liberalen ist dabei klar: „Nur mit uns Liberalen kann der dringend notwendige Politikwechsel gelingen!“
Auch Chatzimarkakis und Hießerich-Peter formulieren ihren Anspruch deutlich. Gemeinsam mit einem starken Spitzenteam wolle man antreten, „um Verantwortung zu übernehmen“. Das Regierungsprogramm ist dabei bewusst mehr als eine Sammlung einzelner Forderungen, sondern formuliert den konkreten Anspruch der Liberalen nach der Wahl wieder politische Verantwortung zu übernehmen.
Weniger Wut. Mehr Mut.
Damit setzt die FDP Saar für die kommenden Monate einen klaren Ton. Die Freien Demokraten wollen Unzufriedenheit nicht zum politischen Selbstzweck machen. Sie setzen ihr die Idee entgegen, Probleme konkret anzugehen. Mit weniger Bürokratie, mehr Freiheit für Unternehmen, einer anderen Energiepolitik und einem schlankeren Staat.
Am 18. April 2027 entscheidet sich, welchen politischen Kurs das Saarland künftig einschlägt. Für die FDP Saar beginnt der Weg dorthin mit dem Anspruch, nicht bei der Beschreibung von Problemen stehenzubleiben, sondern eigene Lösungen vorzulegen und wieder Verantwortung zu übernehmen.
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