Digitalisierung mit Tempo: Hüskens bringt Sachsen-Anhalt voran
Sachsen-Anhalts Digitalministerin Lydia Hüskens hat gute Nachrichten: 80 Prozent der Strategie „Sachsen-Anhalt Digital 2030“ sind umgesetzt. „Wir haben hier wirklich was geschafft, sind aber noch nicht am Ende.“
Hüskens, die auch Spitzenkandidatin der Freien Demokraten zur Landtagswahl am 6. September 2026 ist, stellt im Landtag die Zwischenbilanz zu „Sachsen-Anhalt Digital 2030“ vor. Für die Regierungserklärung sind Daten mit KI ausgewertet worden, so die Digitalministerin in ihrer Regierungserklärung. „Das ist genau, was wir von einem digitalen Werkzeug erwarten“, es soll Aufgaben übernehmen und Zeit liefern für die wichtigeren Arbeiten. Sie warnt davor, modernen Entwicklungen per se ablehnend gegenüber zu stehen.
Besser auf Nutzer eingehen
Hüskens unterstreicht: „Die Digitalisierung darf nie Selbstzweck sein.“ Digitalisierung müsse Innovation und Entwicklung vorantreiben, Arbeit effektiver und effizienter machen. Überall dort, wo dies nicht der Fall sei, könne auf sie verzichtet werden. „Wir müssen deutlicher nutzerorientiert kommunizieren, damit die Menschen das Gefühl bekommen, dass wir Probleme auch lösen“, so die Digitalministerin.
Die Ministerin hebt hervor, wie gut der Ausbau der Glasfaser- und Mobilfunknetze im Land vorangeschritten ist: „Wir haben hier wirklich was geschafft, sind aber noch nicht am Ende.“ Glasfaser, 4G und 5G sollten überall in Sachsen-Anhalt verfügbar sein, so Hüskens. Aber die Bürgerinnen und Bürger müssten die bereits bestehenden digitalen Angebote auch annehmen. Viele Menschen fänden die digitalen Leistungen der Behörden auf den Webseiten nicht, räumt Hüskens ein.
Systematische Digitalisierung behördlicher Leistungen
Hüskens betont, dass die Landesregierung auf das Vorhaben „Zentrale Serviceangebote für starke Kommunen“ setzt, dabei geht es um standardisierbaren Leistungen von Behörden in einer gemeinsamen Serviceeinrichtung. Für die Digitalministerin ist klar, dass dadurch erheblich Leistungskapazitäten eingespart werden könnten, ohne in die kommunale Selbstverwaltung einzugreifen. „Wir können stolz sein auf den Schwung und die Dynamik in der Landesverwaltung“, so Hüskens.
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