Mut und Muppets: Das Medienecho zu 3K26
Das traditionelle Dreikönigstreffen der Freien Demokraten am 6. Januar 2026 in Stuttgart stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von Aufbruch, Veränderung und politischem Mut. Mehrere Medien berichteten ausführlich darüber, dass mit den Freien Demokraten in Deutschland wieder eine Partei zurück auf der politischen Bühne ist, die bereit ist, den Status Quo im Land zu überwinden.
Das traditionelle Dreikönigstreffen der Freien Demokraten hat sich in diesem Jahr mit einem neuen Programm modernisiert, schreibt „Die Welt“. FDP-Chef Christian Dürr habe seine Rede „umgeben vom Publikum, als einer von vielen, nicht herausgehoben in der ersten Reihe“ begonnen.
„Es steckt Leben in der FDP“, kommentiert Heike Göbel für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Die FDP habe beim Dreikönigstreffen nicht nur neue Showelemente präsentiert sondern auch „kämpferisch aufpolierte liberale Botschaften“.
Unter anderem im „Handelsblatt“ wurden die inhaltlichen Reformvorschläge von FDP-Chef Christian Dürr und FDP-Generalin Nicole Büttner aufgegriffen: „Die FDP präsentierte sich in Stuttgart als Partei der Veränderung in einem von Stillstand geprägten Deutschland. Ihr Vorsitzender und Generalsekretärin Nicole Büttner riefen zu mehr Risikobereitschaft auf, um den Wirtschaftsstandort zu erhalten und zu stärken.“
Dass es die „FDP in Deutschland brauche“, darum geht es im Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5. Das Thema „Freiheit“ liege bei uns im Land gerade brach. Mit den Freien Demokraten gäbe es eine demokratische „Anti-Verbots-Partei“, die immer mehr staatlichen Regeln per se erst einmal kritisch gegenüber stehe. Zudem sehe man bei der FDP viele neue und junge Gesichter.
Silberlocke und Grauburgunder
Große Aufmerksamkeit erregte der von den Muppets Waldorf und Statler inspirierte Auftritt von Europaparlamentarierin Marie-Agnes Strack-Zimmermann und FDP-Vize Wolfang Kubicki in der Königsloge der Stuttgarter Staatsoper. Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ lobt das komödiantische Talent der beiden und die Fähigkeit zur Selbstironie: „Wer über sich selbst lacht, zeigt sich souverän.“
Aufbruch der Freien Demokraten
„An Forderungen mangelt es nicht. Niemand kann der FDP vorwerfen, ideenlos oder träge aufzutreten“, schreibt die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Allerdings brauchten die Freien Demokraten noch einen neuen Modus, um auch wieder Forderungen durchsetzen zu können.
Schnörkellos und klar
Die „Rheinische Post“ attestiert FDP-Chef Christian Dürr einen neuen Ansatz: „Weniger glamourös, weniger PR-Kunst und weniger One-Man-Show“. Stattdessen sage der Niedersachse schnörkellos, dass es ihm im Kern darum gehe, die Freien Demokraten als Partei des Aufbruchs zu präsentieren.
„Die FDP sucht vor einem für sie entscheidenden Wahljahr ihr Heil in einer grundlegenden Neuorientierung als ‚radikale Reformkraft‘“, schreibt der „Tagesspiegel“. Ihre Chance sehe die FDP dabei bei den Themen Bildung, Migration, Bürokratieabbau und wirtschaftsfreundlicherer Politik.
Für „t-online.de“ schreibt Florian Schmidt: „Dürr adressiert mit seiner Rede das liberale Herz. Er liefert die nötige Selbstvergewisserung, wo zuvor seine Generalsekretärin Nicole Büttner mit Berichten aus der Welt der Künstlichen Intelligenz, wo die Unternehmerin herkommt, Visionen für die Zukunft ausgemalt hat.“
Mit klaren Botschaften und kämpferisch
Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg setzten die Freien Demokraten auf „Bürokratieabbau und den Kampf um den Erhalt von Arbeitsplätzen“, heißt es etwa in der Badischen Zeitung über die Rede von Hans-Ulrich Rülke, den dortigen Spitzenkandidaten.
Daniela Schmitt, die FDP-Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz, hätte in der Stuttgarter Oper eine „kämpferische“ Rede gehalten, kommentiert die Rheinpfalz ihren Auftritt.