Hüskens will Antworten liefern
Weniger Bürokratie, moderne Bildung und eine starke Wirtschaft. FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens wirbt für einen liberalen Politikwechsel in Sachsen-Anhalt.
Sachsen-Anhalt braucht einen Politikwechsel, der den Menschen wieder mehr zutraut. Beim Wahlforum „RND vor Ort“ und im Interview mit der Ostdeutschen Allgemeinen machte FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens deutlich, dass wirtschaftliche Stärke, gute Bildung und moderne Infrastruktur nur gelingen, wenn der Staat sich auf seine Kernaufgaben konzentriert. Politik dürfe dabei nicht von Angst leben. „Politik sollte nicht morgens aufstehen, um den Menschen mit Horrorszenarien die Laune zu verderben. Unser Job ist es, Antworten anzubieten.“
Alte Regeln abschaffen, neue Chancen schaffen
Für Hüskens beginnt wirtschaftliche Stärke mit einem konsequenten Bürokratieabbau. Unternehmen müssten sich wieder auf Innovation und Wachstum konzentrieren können, statt immer neue Vorschriften abzuarbeiten. Deshalb formuliert sie ein klares Ziel: „Alle untergesetzlichen Regeln, die älter als zehn Jahre sind, setzen wir bis Ende 2027 außer Kraft.“
Gleichzeitig brauche Sachsen-Anhalt eine konsequente Digitalisierung und bezahlbare Energie. Denn Arbeitsplätze entstehen dort, wo Betriebe Freiräume haben und nicht dort, wo sie von Bürokratie ausgebremst werden.
Bildung für die Zukunft
Für die Freien Demokraten ist Bildung der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Deshalb setzt Hüskens auf die Entlastung von Lehrkräften, gut qualifizierte Seiten- und Quereinsteiger sowie starke Schulsozialarbeit. Schulen im ländlichen Raum sollen möglichst erhalten bleiben, weil lange Schulwege Familien belasten und Regionen schwächen.
Mit Blick auf die bildungspolitischen Vorstellungen der AfD findet sie ebenfalls deutliche Worte: „Stimmt, die wollen Kreide. Zurück ins 19. Jahrhundert mit Schwung.“ Sachsen-Anhalt brauche keine Rolle rückwärts, sondern Schulen, die Kinder auf die Anforderungen von morgen vorbereiten.
Auch beim Thema Inklusion wirbt sie für Pragmatismus statt Ideologie. Entscheidend sei, jedes Kind entsprechend seines individuellen Förderbedarfs zu unterstützen und dafür die personellen sowie baulichen Voraussetzungen zu schaffen.
Mobilität schafft Freiheit
Als Infrastrukturministerin verbindet Hüskens Verkehrspolitik mit einem liberalen Grundsatz: „Mobilität ist Freiheit.“ Gerade in einem Flächenland wie Sachsen-Anhalt seien gute Verkehrswege Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg und gleichwertige Lebensverhältnisse.
Das gelte auch für die medizinische Versorgung. Die FDP setzt auf eine leistungsfähige Krankenhauslandschaft mit kommunalen, privaten und gemeinnützigen Trägern sowie spezialisierten Kliniken dort, wo sie gebraucht werden. Entscheidend sei, dass die Menschen schnell die richtige Versorgung erreichen.
Verantwortung statt Experimente
Nach dem Anschlag in Berlin fordert Hüskens eine ehrliche Analyse des Umgangs mit jungen Gefährdern und konkrete Konsequenzen, wo Verfahren verbessert werden müssen. Symbolpolitik helfe niemandem weiter.
Dieses Prinzip gelte für alle Politikfelder. „Das Land ist kein Experimentierfeld für halbgare Überlegungen“, betont Hüskens. Politik müsse tragfähige Lösungen entwickeln, statt Schlagzeilen zu produzieren.
Weil sich was ändern muss
Mehr Freiheit, weniger Bürokratie und ein Staat, der funktioniert – dafür stehen die Freien Demokraten in Sachsen-Anhalt. Lydia Hüskens macht deutlich: Wer das Land nach vorne bringen will, muss den Menschen wieder mehr zutrauen und ihnen die Freiräume geben, Verantwortung zu übernehmen. Nur so entstehen Wachstum, Innovation und neue Chancen für Sachsen-Anhalt.
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