Vorschau auf den Bundesparteitag

Die Spannung vor dem Bundesparteitag der Freien Demokraten steigt: Die personelle Neuaufstellung sorgt für große Aufmerksamkeit und zahlreiche Reaktionen in den Medien.

Zeitungen
Die Öffentlichkeit blickt gespannt auf den Bundesparteitag der Freien Demokraten und die Wahl des Kandidaten für den Bundesvorsitz, Wolfgang Kubicki.

Rund um den Bundesparteitag und die personelle Neuaufstellung der Freien Demokraten nimmt die öffentliche Debatte spürbar Fahrt auf. Wir haben für Sie eine Auswahl aktueller Stimmen, Einschätzungen und Berichte zusammengestellt.

In einem gemeinsamen Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ legen Wolfgang Kubicki und FDP-Vize Henning Höne das liberale Gegenmodell zum aktuellen Stillstand dar. „Der entscheidende Hebel ist Wettbewerbsfähigkeit – und ein zentraler Hemmschuh bleibt die Bürokratie, die Unternehmen zunehmend belastet“, so Kubicki und Höne. „In Deutschland steckt ein enormes Potenzial. Wir müssen keine Angst vor der Zukunft haben, sondern nur davor, dass wir nicht an ihr teilnehmen.“

Der Kubicki-Effekt

In zahlreichen Interviews und Beiträgen hat Wolfgang Kubicki in den vergangenen Tagen seine Vorstellungen für die personelle und inhaltliche Neuaufstellung der Freien Demokraten vorgestellt. Unter anderem in der WirtschaftsWoche und der Rheinischen Post skizzierte er, wie die FDP künftig wieder stärker Orientierung geben, politische Debatten prägen und neue Dynamik entfalten will.

Der „Tagesspiegel“ versucht eine Positionsbestimmung des designierten FDP-Chefs. Nach Einschätzung von Felix Kiefer bewegt sich Kubicki im Spannungsfeld zwischen der „Verkörperung des alten weißen Mannes“ und einem „Glücksfall“ für die Freien Demokraten. 

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Neustart mit Kubicki

Die „Welt am Sonntag“ urteilt, dass der Aufwind für die Freien Demokraten an der Entscheidung für Kubicki als Parteichef liegt. „Mit dem Freigeist Wolfgang Kubicki kann das Comeback gelingen“, schreibt Jaques Schuster. „Kubicki ist ein Aufklärer mit dem Wesen eines Artisten, ein listiger Rhetoriker, weitgehend ohne Selbstgefälligkeit, ein Polemiker, der auch vernichtende Schläge anmutig zu setzen weiß.“

Im Interview der Woche bei der „ARD“ machte Kubicki klar, für welchen Politikstil er steht. Innerparteilich setzt er auf ein starkes Team, dazu gehören sein designierter Generalsekretär Martin Hagen, Nicole Büttner, Martin Hagen und Jens Teutrine. Er kündigte an, sein Team daran zu messen, wie gut die öffentliche Wahrnehmung der Partei sei.