Freie Demokraten stellen Weichen für die Abgeordnetenhauswahl

Die Freien Demokraten Berlin haben ihre Liste für die Abgeordnetenhauswahl aufgestellt. Christoph Meyer führt die Freien Demokraten als Spitzenkandidat in den Wahlkampf. Er will Vertrauen zurückgewinnen: „Berlin braucht wieder eine Politik, die Probleme löst, statt Mangel zu verwalten.“

FDP Berlin Führung.
Maren Jasper-Winter kritisiert: „Dass der Batteriepark in Marzahn-Hellersdorf wegen einer Erdkröte und einer mangelnden Unterstützung durch Bezirk und Senat nicht gebaut wird, sondern nach Bayern geht, steht sinnbildlich für diese Stadt.“

Die Freien Demokraten Berlin haben sich am Samstag für die anstehende Abgeordnetenhauswahl in Stellung gebracht. Christoph Meyer wurde auf dem Parteitag in Spandau mit breiter Merheit auf Listenplatz 1 gewählt. Der 50-Jährige erhielt 77 Prozent der Stimmen. Meyer zeigt sich entschlossen. Viele Berlinerinnen und Berliner hätten das Vertrauen verloren, dass Politik und Staat hier noch zuverlässig funktionieren. „Genau das wollen wir zurückgewinnen. Berlin braucht wieder eine Politik, die Probleme löst, statt Mangel zu verwalten.“

Der Blick auf die Bilanz des Senats falle ernüchternd aus. Unter CDU-Führung und dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner habe sich die Lage der Stadt in zentralen Bereichen nicht verbessert. „Berlin ist weder sicherer noch wirtschaftlich stärker geworden.“ Meyer setzt deshalb auf klare liberale Antworten im Wahlkampf: „mit mehr Tempo beim Wohnungsbau, mit einer wirtschaftsfreundlichen Politik für Unternehmen und Freie Berufe, mit besseren Chancen in der Bildung sowie mit einer Sicherheitspolitik, die dafür sorgt, dass der öffentliche Raum wieder sauber und sicher wird.“

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Berlin muss wieder ein Ort für Gründer und Unternehmen sein

Auf Listenplatz 2 folgt Maren Jasper-Winter. Die promovierte Unternehmensjuristin sieht enormes Potenzial in der Hauptstadt. „Unternehmerinnen und Unternehmer, Gründerinnen und Gründer sowie Fachkräfte aus aller Welt machen Berlin zu einem Ort der Innovation.“ Doch dieses Potenzial werde zu oft durch politische Blockaden und Bürokratie ausgebremst. Jasper-Winter wird konkret: „Dass der Batteriepark in Marzahn-Hellersdorf wegen einer Erdkröte und einer mangelnden Unterstützung durch Bezirk und Senat nicht gebaut wird, sondern nach Bayern geht, steht sinnbildlich für diese Stadt.“ Die Freien Demokraten wollen das ändern: mit einer Verwaltung, die unterstützt statt verhindert, mit einer klaren Ansiedlungspolitik und besseren Rahmenbedingungen für Wachstum und Arbeitsplätze. 

Mehr Chancen durch Bildung

Ein weiteres Herzensthema für Jasper-Winter ist Bildung. Gute Deutschkenntnisse vor der Einschulung, etwa durch ein verpflichtendes Kitajahr vor der Einschulung, Finanzbildung als Unterrichtsfach und eine stärkere Wertschätzung für das Handwerk durch Werkunterricht an Schulen seien zentrale Voraussetzungen für Chancengerechtigkeit und wirtschaftlichen Erfolg.

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Für eine offene und sichere Hauptstadt

Zugleich betonen die Freien Demokraten ihr klares Bekenntnis zu einer offenen Gesellschaft. „Antisemitismus, Extremismus und Unsicherheit im öffentlichen Raum dürfen wir niemals akzeptieren“, so Jasper-Winter.

Gewählt sind in folgender Reihenfolge:

  1. Christoph Meyer
  2. Dr. Maren Jasper-Winter
  3. Peter Langer
  4. Maria Wandel
  5. Tobias Bauschke
  6. Moritz Wimmer
  7. Batuhan Temiz
  8. Karoline Preisler
  9. Dr. Felix Recke-Friedrich
  10. David Jahn

Ihr Versprechen: Die Kandidatinnen und Kandidaten werden gemeinsam mit den vielen engagierten Köpfen der Partei auf den Marktplätzen, in den Vereinen oder auch an den Vorgärten für ihre liberale Vision eines Berlins der Zukunft leidenschaftliche Überzeugungsarbeit leisten.