Ukraine braucht unsere ungebrochene Aufmerksamkeit

Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich in Kiew ein Bild von der Lage in der Ukraine gemacht und macht klar: „Wir dürfen nicht wegsehen.“

Marie-Agnes Strack-Zimmermann in Kiew
Marie-Agnes Strack-Zimmermann in Kiew

„In einer Welt, die von Krisen überflutet wird, besteht die Gefahr, dass der mutige Kampf der Ukraine um Freiheit aus dem Fokus gerät“, schreibt Strack-Zimmermann auf X. Doch die Realität sei, dass Ukraine heute mehr denn je unter Druck stehe. Während Russland zivile Ziele angreife, verwechselten die USA zunehmend Täter und Opfer. Sie wirft den Vereinigten Staaten und anderen Partnern vor, „der Ukraine Bedingungen zu stellen, die sie schwächen, statt den Kriegsverbrecher Wladimir Putin und Russland entschlossen unter Druck zu setzen“.

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Krieg ist allein das Werk Russlands

Strack-Zimmermann hält fest: „Dieser Krieg ist allein das brutale Werk Russlands.“ Es liege in der Hand Moskaus diesen Krieg jederzeit zu beenden. „Tut es aber nicht, weil es keinen Frieden will, sondern totale Unterdrückung“, so die Verteidigungsexpertin. Sie stellt klar, dass die Ukraine nicht nur ihr eigenes Land verteidige, sondern auch die Sicherheit, Freiheit und den Frieden in ganz Europa. „Deshalb verdient sie jede Unterstützung, die sie braucht.“

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Ukraine braucht die Aufmerksamkeit der Welt

Als Ausschussvorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europaparlaments ist sie gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Parlament vor Ort in der Ukraine und in Kiew gewesen und sprach unter anderem mit Außenminister Andrii Sybiha, dem stellv. Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov und mit dem Oberbürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko. 

„Die Botschaften waren eindeutig: Die Ukraine braucht weiter unsere Solidarität, unsere politischen und materiellen Beiträge und vor allem unsere ungebrochene Aufmerksamkeit.“ Sie appelliert an die internationale Gemeinschaft: „Wir müssen alles tun, was wir können, um die Ukraine zu unterstützen: heute, morgen und in den kommenden Wochen und Monaten.“