Unternehmer werben für liberale Stimme im Landtag

Prominente Unternehmer aus Baden-Württemberg stellen sich kurz vor der Wahl hinter die Freien Demokraten. Sie betonen: Für Innovation, Mittelstand und weniger Bürokratie braucht es eine starke liberale Stimme im Landtag.

Schild Wahllokal
Am 8. März 2026 wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt.

Im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg haben mehrere führende Betriebsinhaber ihre Unterstützung für die Freien Demokraten bekräftigt. Anlass war ein Interview des Unternehmers Reinhold Würth, der der FDP mit Blick auf Stuttgart und den Bund das politische Aus prognostiziert hatte.

Diese Einschätzung weisen zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Verbänden entschieden zurück. Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, betont: Baden-Württemberg brauche mehr Freiheit, Unternehmergeist und weniger Bürokratie. Eine liberale Kraft sei dafür unverzichtbar.

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Inhalt ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Wirtschaft fordert starke liberale Stimme für Mittelstand und Innovation

Auch Klaus Fischer, Inhaber der Unternehmensgruppe Fischer, bezeichnet die FDP als wichtige Stimme für Mittelstand, Technologieoffenheit und Innovation. Baden-Württemberg brauche wirtschaftliche Vernunft und verlässliche Rahmenbedingungen – und deswegen auch die FDP im Landtag.

Christian Erbe, geschäftsführender Gesellschafter der Erbe Elektromedizin GmbH und früherer Präsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, widerspricht Würth ebenfalls deutlich: Umfragen sähen die FDP im Parlament. 

FDP im Landtag wichtig für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum

Grundsätzlicher argumentiert Ulrich Stoll, geschäftsführender Gesellschafter der U.B.S. GmbH: Deutschland brauche eine Partei, die nicht reflexhaft nach mehr Staat und Umverteilung rufe, sondern auf Eigenverantwortung, Innovation und wirtschaftliche Freiheit setze. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Transformation sei eine liberale Stimme wichtiger denn je.